FPÖ – Kickl zu Stocker: „Schönwetterstunde im ORF hilft unserem Land nicht weiter“

Österreichs Bürger benötigen dringend einen Systemwechsel

„Es ist wieder einmal eine ‚Schönwetterstunde‘ für ÖVP-Kanzler Stocker in der heutigen ORF-Pressestunde. Dass das Budget nach wie vor ein Desaster ist, die Arbeitslosenzahl in schwindelerregende Höhen steigt, die Bevölkerung zwischen Heizen und Essen entscheiden muss und die horrenden Energiepreise Pendler zum Verzweifeln bringen und Betriebe zum Abwandern zwingen, darüber wurde kein Wort verloren. Der angebrachte Zweifel an der Arbeit in den letzten Jahren wird von einer Selbstherrlichkeit verdrängt, die selbst einem Pfau gut stehen würde“, reagierte heute FPÖ-Bundesparteiobmann Klubobmann NAbg. Herbert Kickl auf die Ausführungen des Kanzlers.

„Wenn Stocker den Wähler im kommenden Herbst in einer Volksbefragung zur Verlängerung des Wehrdienstes einbinden möchte, sollte er sich wohl schleunigst entscheiden, was er denn die Bevölkerung zu befragen hat – einen Plan gibt es, wenig überraschend, wieder einmal nicht. Aber nicht nur unsere Wehrhaftigkeit steht zur Debatte, auch die Themen rund um die finanzielle Unterstützung der Ukraine, die ORF-Haushaltsabgabe und die Aushöhlung der Neutralität durch eine NATO-affine Politik der Verlierer-Ampel brennen den Menschen im Land unter den Nägeln. Diese Themen und viel mehr könnte man an einem ‚Tag des Volkes‘ unterbringen. Aber das wird es wohl erst mit einem freiheitlichen Volkskanzler und damit ein Mehr an direkter Demokratie geben, verbunden mit verpflichtenden Volksabstimmungen ohne politische Fluchttüre“, so Kickl.

Geradezu „obszön“ seien laut Kickl auch die Rechtfertigungen der Steuergeldzuckerl für Personalvertreter im öffentlichen Dienst. „Während sich zum Beispiel Lehrer und Polizisten mit Mini-Lohnabschlüssen zufriedengeben müssen, werden dienstfreigestellte Gewerkschafter mit Luxus-Zulagen überhäuft. Das Pfründesystem der schwarzen Wirtschaftskammer ist nun auch im öffentlichen Dienst gelandet, von Konsequenzen keine Spur, von Moral schon gar nicht zu sprechen“, musste der freiheitliche Bundesparteiobmann feststellen.

„Diese ÖVP mit ihren Steigbügelhaltern ist nicht willens, neue Pfade zu betreten, sondern schleicht nur auf alten, ausgetretenen und asphaltierten Straßen – so wird sie keine Fußabdrücke hinterlassen, selbst nicht im tiefsten Schnee. Einen Systemwechsel mit Einbeziehung der Bürger im Land, mit einer wiedererwachten Heimatliebe, einer Stärkung der Wirtschaft und unserer immerwährenden Neutralität wird es nur mit einer starken Freiheitlichen Partei geben, denn bei uns steht die Heimatliebe an erster Stelle“, so Kickl abschließend.

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