UNOS starten Reforminitiative und laden alle österreichischen Unternehmen zur Reformpartnerschaft ein
„Hammer-Kammer statt Kammer-Jammer“: Breite Mobilisierung für mehr Transparenz, Effizienz und Mitgliederorientierung in der Wirtschaftskammer
UNOS – Unternehmerisches Österreich starten eine großangelegte Reforminitiative für die Wirtschaftskammer Österreich. Unter dem Motto „Hammer-Kammer statt Kammer-Jammer“ laden UNOS in den kommenden Wochen und Monaten Unternehmerinnen und Unternehmer in ganz Österreich ein, sich der UNOS Reformpartnerschaft anzuschließen und aktiv an einer grundlegenden Erneuerung der Kammer mitzuwirken.
In einem ersten Schritt werden 100.000 Unternehmen österreichweit direkt angeschrieben und eingeladen, Reformpartner zu werden und gemeinsam Druck für mehr Transparenz, Effizienz und Mitgliederorientierung aufzubauen. Die Reformpartnerschaft versteht sich dabei als konstruktiver Beitrag zur Weiterentwicklung der Wirtschaftskammer – mit dem Ziel, konkrete Lösungen zu erarbeiten und nachhaltige Verbesserungen für die Betriebe zu erreichen.
HINTERGRUND: WACHSENDE UNZUFRIEDENHEIT MIT DER AKTUELLEN KAMMERPOLITIK
Hintergrund der Initiative ist die wachsende Unzufriedenheit vieler Unternehmerinnen und Unternehmer mit der aktuellen Ausrichtung der Wirtschaftskammer. Während Betriebe mit der anhaltenden Wirtschaftskrise, steigenden Lohnstückkosten und hohen Energiekosten konfrontiert sind, sorgten seit letztem Herbst immer wieder Berichte um fragwürdige Postenbesetzungen sowie interne Gehaltserhöhungen und steigende Funktionärsentschädigungen – finanziert aus Pflichtbeiträgen – für breite Kritik und öffentliche Empörung.
WARUM JETZT REFORMDRUCK NÖTIG IST
„Gerade in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es eine starke Interessenvertretung, die sich konsequent an den Bedürfnissen ihrer Mitglieder orientiert. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer haben zuletzt das Gegenteil erlebt“, erklärt UNOS Bundessprecher Michael Bernhard. Die Einrichtung einer Reformgruppe innerhalb der Wirtschaftskammer sei eine Reaktion auf den öffentlichen Druck und ein positiver erster Schritt. Gleichzeitig müsse genau beobachtet und aktiv mitgestaltet werden, dass diese Gruppe tatsächlich konkrete Ergebnisse liefert. Denn: nur dann können echte Veränderungen für Unternehmerinnen und Unternehmer umgesetzt werden.
UNOS FORDERN: ENTLASTUNG, EFFIZIENZ UND ECHTE SERVICEORIENTIERUNG
Mit der aktuellen Initiative wollen UNOS Reformkräfte im gesamten Land mobilisieren und bündeln, um gemeinsam mit Unternehmerinnen und Unternehmern konkrete Reformvorschläge zu erarbeiten und politischen Druck für strukturelle Veränderungen aufzubauen. Im Zentrum stehen deutlich geringere Pflichtbeiträge, zielgerichtete Dienstleistungen für Mitglieder sowie eine schlankere, effizientere und transparentere Organisation der Kammer.
Dabei betonen UNOS: In der Reform der Wirtschaftskammer darf Parteipolitik keinen Platz haben. Im Fokus müssen ausschließlich die Interessen der Unternehmerinnen und Unternehmer stehen, nicht parteitaktische Überlegungen oder Machtfragen. Ziel sei eine Wirtschaftskammer, die Betriebe tatsächlich entlastet, moderne Services bietet und wieder als glaubwürdiges Sprachrohr ihrer Mitglieder agiert.
UNOS fordern außerdem eine Urabstimmung über die Pflichtmitgliedschaft in der Wirtschaftskammer. Unternehmerinnen und Unternehmer sollen selbst entscheiden können, ob sie Teil der Kammer sein wollen, anstatt automatisch und verpflichtend Mitglied sein zu müssen.
UNOS REFORMPARTNERSCHAFT OFFEN FÜR ALLE INTERESSIERTEN UNTERNEHMERINNEN UND UNTERNEHMER
Die Einladung zur Reformpartnerschaft richtet sich nicht nur an die angeschriebenen Betriebe, sondern an alle Unternehmerinnen und Unternehmer in Österreich, die eine transparente, effiziente und zukunftsorientierte Wirtschaftskammer mitgestalten wollen. Im Rahmen einer UNOS Reformpartnerschaft können sich Interessierte etwa durch eine UNOS Mitgliedschaft, die aktive Teilnahme am UNOS Netzwerk oder durch die Unterstützung der Reformarbeit, beispielsweise über Spenden, einbringen.
„Jetzt ist der Moment, an dem sich Reformwillige zusammenschließen müssen. Wenn wir echte Veränderungen wollen, braucht es eine breite Bewegung aus der Unternehmerschaft selbst“, ruft Bernhard auf.
UNOS – Unternehmerisches Österreich vertreten seit 2014 die Interessen liberal denkender Unternehmerinnen und Unternehmer und sind in acht Wirtschaftsparlamenten präsent.
UNOS – Unternehmerisches Österreich
Mag. Lena Nagl
Telefon: +4367683414446
E-Mail: lena.nagl@unos.eu
Website: https://www.unos.eu
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