Startschuss für „Techniker:innen von Morgen“: Lehrberufe zum Anfassen im Donau Zentrum
VON 17. BIS 20. FEBRUAR 2026 BRINGEN DIE LANDESINNUNGEN MECHATRONIK, METALLTECHNIK UND FAHRZEUGTECHNIK DER WIRTSCHAFTSKAMMER WIEN DAS INTERAKTIVE BERUFSORIENTIERUNGSEVENT „TECHNIKER:INNEN VON MORGEN“ INS WESTFIELD DONAU ZENTRUM. ZIEL DER INITIATIVE – DIE BEREITS ZUM VIERTEN MAL STATTFINDET – IST ES, MEHR ALS 1.000 SCHÜLER:INNEN IM ALTER VON 13 BIS 17 JAHREN FÜR TECHNISCHE LEHRBERUFE ZU BEGEISTERN.
Rund 1.200 Teenager werden bei der Veranstaltung erwartet: Ziel der Veranstaltung im Westfield Donau Zentrum ist es, niederschwellig und mit Praxisbezug die breite Palette an vielfältigen Berufsmöglichkeiten in der Technik aufzuzeigen und die jungen Menschen optimalerweise direkt mit Ausbildungsbetrieben in der Mechatronik, Metall- und Fahrzeugtechnik zusammenzubringen.
PRAXIS, ACTION UND TECHNIK – MITMACH-STATIONEN WARTEN AUF JUGENDLICHE
Im Mittelpunkt der vier Veranstaltungstage stehen zahlreiche interaktive Mitmach-Stationen. An allen Stationen stehen Lehrlinge als Coaches bereit, um ihre Lehrberufe vorzustellen. So erhalten alle Interessierten ein authentisches Bild vom Arbeitsalltag und können selbst ausprobieren, was hinter den technischen Berufen steckt. Namhafte Wiener Unternehmen wie SEW Eurodrive, ÖBB, Rejlek GmbH, Erwin Reumüller TEWA GmbH, Pirker Kühlung, Innotec, MA48, Repa-Rad-Tur, Frühwald, PPJ, Merten GmbH, Wittka, Senft und Gebrauchtbikes.at betreuen die Stationen vor Ort und vermitteln so einen authentischen Eindruck, was hinter den jeweiligen Tätigkeiten steckt.
Bei den MECHATRONIKER:INNEN können die Jugendlichen etwa einen Elektromotor wickeln, einen Elektrorollstuhl ausprobieren, fahrradtechnische Reparaturen durchführen, Scheinwerferkontakte anlöten oder erleben, wie mithilfe des Spritzgusses Bauteile entstehen. Im METALLTECHNISCHEN BEREICH kann man selbst ein Werkstück wie „Thors Hammer“ drehen und dieses anschließend durch Galvanisierung individuell veredeln. Auch die Sicherheitstechnik wird ausprobiert. In der FAHRZEUGTECHNIK stehen unter anderem Reifenwechsel, Bremsen und Lenkungscheck am Programm, auch das Lackieren und Ausdrücken von Karosseriedellen kann geübt werden. Anmeldungen für die einzelnen Stationen sind beim Infodesk direkt im Veranstaltungsbereich – in der ARENA im Westfield Donau Zentrum – möglich.
Eine besondere Attraktion ist das Exoskelett, das vor Ort nach Anmeldung getestet werden kann – dabei steht im Mittelpunkt, hautnah zu erleben, wie uns diese tragbaren Hilfsmittel in Zukunft bei körperlichen Tätigkeiten unterstützen könnten. Am Eishockeytisch bekommen alle Interessierten nicht nur einen Einblick in die Klimatechnik, sondern können sich auch gemeinsam batteln.
HIGHTECH TRIFFT HANDWERK: LEHRBERUFE FÜR DIE TECHNIK VON MORGEN
Die MECHATRONIK verbindet Mechanik, Elektronik und Informatik, sie steckt in den verschiedensten Geräten – vom E-Scooter und Klimaanlagen über Produktionsmaschinen und Röntgengeräte bis hin zu Waschmaschinen und Fahrrädern. Der Lehrberuf ist zweistufig: Auf die zweijährige Ausbildung im Grundmodul Mechatronik folgt eine 1,5-jährige Ausbildung in einem von sechs Hauptmodulen. Wer sich noch weiter vertiefen will, kann zusätzlich ein halbjähriges Spezialmodul dranhängen.
METALLTECHNIK ist ein Modullehrberuf mit einer Ausbildungsdauer von in der Regel 3,5 Jahren, die sich bei zusätzlichen Spezialisierungen auf bis zu 4 Jahre verlängern kann. Die Ausbildung ist in ein Grundmodul und ein Hauptmodul gegliedert, wobei im Hauptmodul aus neun fachlichen Schwerpunkten gewählt werden kann.
In der FAHRZEUGTECHNIK bieten sich mehrere praxisnahe Lehrmöglichkeiten an: Der Weg zu Kraftfahrzeugtechniker:in, Karosseriebautechniker:in, Reifen- und Vulkanisationstechniker:in oder Wagner:in benötigt rund 3,5 Jahre.
LEHRE ALS ZUKUNFTSSICHERER KARRIEREWEG
Fachkräfte werden nach wie vor gesucht: Die gezielte Nachwuchsförderung in technischen Berufen ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor einer nachhaltigen Industriestrategie. Berufsveranstaltungen in den Bereichen der Mechatronik, Fahrzeug- und Metalltechnik leisten dazu einen wichtigen Beitrag.
Die Initiative „Techniker:innen von Morgen“ setzt bewusst darauf, Technik erlebbar zu machen und nachhaltig im Gedächtnis zu verankern. „Technik steht für die Zukunft – und diese wird von jungen Menschen gestaltet. Es ist unsere Aufgabe, die nächste Generation dabei zu fördern, die technischen Herausforderungen von morgen zu lösen“, betont Peter Merten und unterstreicht damit den Anspruch der Initiative, frühzeitig Begeisterung zu wecken und nachhaltige Impulse für den Fachkräftenachwuchs zu setzen.
VERANSTALTUNGSDETAILS
WAS: „Techniker:innen von Morgen“ – Lehrlingsevent der Innungen Mechatronik, Metalltechnik und Fahrzeugtechnik in der Wirtschaftskammer Wien
Brandenstein Communications
Marco Jäger
Telefon: +43 1 319 41 01-12
E-Mail: m.jaeger@brandensteincom.at
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