Marchetti: „Blaue Personalvertreter würden eigene Kollegen für politisches Mitarbeitsplus bei Herbert Kickl opfern“
Freigestellte blaue Personalvertreter mit Nationalratsmandat haben keinen Bezug zur Polizei-Basis
„Blaue Personalvertreter würden die eigenen Kollegen für ein politisches Mitarbeitsplus bei Herbert Kickl opfern. Der weltfremde verbale Ausritt der FPÖ-Nationalratsabgeordneten Irene Eisenhut und Werner Herbert hat erneut unter Beweis gestellt, dass der FPÖ nichts heilig ist, wenn es darum geht, die eigenen Verschwörungsnarrative am Leben zu erhalten. Wenn die Abgeordneten Eisenhut und Herbert ernsthaft glauben, dass eine Aussage vor einem parteipolitisch aufgeladenen Untersuchungsausschuss eine alltägliche Erfahrung für einen Polizisten ist, auf die man sich ja überhaupt nicht vorbereiten müsste, haben sie jede Bodenhaftung und jeglichen Bezug zur Polizei-Basis gänzlich verloren. Dass man sich als Personalvertreter dafür ausspricht, die eigenen Kolleginnen und Kollegen rechtlich unvorbereitet in eine solche Situation zu schicken, zeigt nur, dass den blauen Personalvertretern die Menschen, vor die sie sich gerade in diesen Situationen schützend stellen sollten, vollkommen egal sind. Sich ständig vor dem FPÖ-Pilnacek-Ausschuss rechtfertigen zu müssen, gehört schlicht und ergreifend nicht zu den Aufgaben eines Polizeibeamten – auch darum ist es nichts Anrüchiges, sondern regelrecht die Pflicht eines sorgsamen Dienstgebers, die eigenen Mitarbeiter auf eine derart außergewöhnliche Situation rechtlich vorzubereiten“, reagiert der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti, auf die weltfremden Aussagen der FPÖ-Nationalratsabgeordneten.
„Die Polizistinnen und Polizisten in Österreich leisten hervorragende Arbeit und sorgen jeden Tag dafür, dass die Menschen in Österreich in Sicherheit leben können. Und wie dankt es ihnen die FPÖ? Im ersten Moment, in dem Peter Pilz eine politische Schmutzkübelkampagne gegen die Polizei startet, stellt sie sich Seite an Seite mit Peter Pilz gegen die Polizistinnen und Polizisten, die nichts anderes getan haben, als ihre Arbeit ordnungsgemäß zu erledigen. Einfache Polizisten für Parteipolitik zu missbrauchen, ist nicht Sinn parlamentarischer Aufklärungsarbeit. Kickl sollte als ehemaliger Innenminister wissen, wie man mit Polizistinnen und Polizisten umgeht. Wenn es um den Aufbau und Erhalt der eigenen Verschwörungsmythen geht, ist der FPÖ jedes Mittel recht“, so Marchetti abschließend.
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