SJ-Zivkovic: „Ein Jahr Bundesregierung zeigt, dass Vermögenssteuern wichtiger als je zuvor sind!”

SJ kritisiert bisherige Arbeit der Bundesregierung: ÖVP und NEOS verhindern echte Umverteilung durch die Blockade der notwendigen Vermögens- und Erbschaftssteuern.

Ein Jahr nach der Angelobung der Bundesregierung aus ÖVP, SPÖ und NEOS kritisiert die Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Österreich, Larissa Zivkovic, die bisherige Arbeit der Regierung: „Es war von Beginn an klar, dass die Bundesregierung harte Sparmaßnahmen setzen würde. Trotz einzelner Maßnahmen wie der Ausweitung der Bankenabgabe oder der Mietpreisbremse haben die vergangenen Monate gezeigt, dass die Einsparungen im Budget am Ende vor allem von der arbeitenden Bevölkerung getragen werden”, so Zivkovic. “Fest steht: Nur wenn Superreiche endlich einen gerechten Beitrag leisten, können jene, die mit ihrer Arbeit täglich unser Land am Laufen halten, endlich entlastet werden”, betont Zivkovic weiter.

„Das vergangene Jahr hat deutlich gemacht, dass in wirtschaftlichen Krisen vor allem arbeitende Menschen zur Kasse gebeten werden. Das ist aber kein Naturgesetz. Notwendige Schritte wie eine Vermögenssteuer, die der breiten Bevölkerung zu einem leistbaren Leben helfen könnten, sind ÖVP und NEOS schon immer ein Dorn im Auge”, macht Zivkovic deutlich. “Statt einer gerechten Verteilung der Krisenkosten fehlt innerhalb der Bundesregierung weiterhin der Mut, Überreichtum stärker zu besteuern. Umso dringender braucht es jetzt den politischen Willen, Superreiche endlich zur Kasse zu bitten.”, so Zivkovic abschließend.

Sozialistische Jugend Österreich
Jonathan Kaspar, Pressesprecher
Telefon: +43 664 / 541 70 80
E-Mail: jonathan.kaspar@sjoe.at

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