Müller Transporte: Österreich braucht sofort Schritte gegen Ölpreisschock
_Müller Transporte, eines der führenden Logistik- und Transportunternehmen Österreichs, warnt im Zusammenhang mit der Nahost-Krise vor einer bereits bemerkbaren Preisexplosion bei Transportkosten, Lebensmitteln und Gebrauchsgütern für die heimische Gesamtbevölkerung. Fritz Müller, Geschäftsführer von Müller Transporte: „_Neben der Sicherstellung der Versorgungssicherheit muss die Bundesregierung bei den Treibstoffpreisen rasch gegensteuern, um einen Ölpreisschock für die gesamte Bevölkerung und erneute Höchstwerte bei der Inflation zu verhindern. Eine sofortige Aussetzung der Mineralölsteuer ist daher unbedingt notwendig, um massive Preis- und Kostensteigerungen für die Bevölkerung und unsere Wirtschaft zumindest abfedern zu können._“_
Angesichts der aktuellen kritischen Lage im Nahen Osten rechnen zahlreiche Experten, darunter zuletzt auch Christoph Badelt, Präsident des Fiskalrates, mit rasch weiter steigenden Rohöl- und Treibstoffpreisen. Für die österreichische Bevölkerung und die heimische Wirtschaft hat das bereits jetzt spürbare negative Folgen: Höhere Spritpreise wirken sich nicht nur auf Pendler, Logistik- und Transportunternehmen, sondern entlang der gesamten Wertschöpfungskette aus – von der Industrie über Handel bis hin zu landwirtschaftlichen Betrieben und allen Privathaushalten.
GEOPOLITISCHE LAGE MIT FOLGENREICHEN AUSWIRKUNGEN AUF ÖSTERREICH – RASCHES POLITISCHES HANDELN NOTWENDIG
Fritz Müller, Geschäftsführer von Müller Transporte, appelliert an die Bundesregierung und fordert rasches und entschiedenes Handeln: „Durch die sprunghaft gestiegenen Rohöl- und Treibstoffpreise wurden alle Transporte signifikant teurer. Das wirkt sich in Folge direkt auf die Preise von Lebensmitteln und allen anderen Gütern des täglichen Bedarfs für alle Österreicherinnen und Österreicher aus. Während Bevölkerung und Wirtschaft unter den wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges leiden, kassiert der Staat unerwartete Mehreinnahmen via Mineralölsteuer – und heizt damit selbst die Inflation an. Es ist daher nur logisch, dass die Mineralölsteuer jetzt rasch gesenkt oder komplett ausgesetzt werden muss“, so Müller.
Die bisher diskutierten Maßnahmen der Bundesregierung sind ineffizient und greifen laut Müller viel zu kurz, um die drohende Teuerungswelle für die Bevölkerung und einen dauerhaften Schaden für die heimische Wirtschaft abzufedern. Fritz Müller: „Eine massive Senkung oder vorübergehend komplette Aussetzung der Mineralölsteuer ist eine rasch umsetzbare und wirklich effiziente Notfallmaßnahme, die von der Bundesregierung sofort beschlossen werden sollte.“
„Transporte lassen sich nicht verschieben, Treibstoff ist kein optionaler Kostenfaktor, sondern systemrelevant, wenn Versorgungssicherheit tatsächlich weiter gewährleistet werden soll. Wenn der Staat hier nicht sofort gegensteuert, werden Industrie, Handel, Pendler und letztlich alle Konsumentinnen und Konsumenten schon in den kommenden Tagen und Wochen massiven Preissteigerungen ausgesetzt sein“, so Müller weiter.
AUSSETZEN DER MINERALÖLSTEUER: UNTERSTÜTZUNG VON LANDWIRTEN UND AUS DER LEBENSMITTELPRODUKTION
Unterstützung für die Aussetzung der Mineralölsteuer kommt auch von heimischen Landwirten und aus der Gemüse- und Lebensmittelproduktion. Dazu Josef Peck, Vorstand von LGV Sonnengemüse, eine der führenden österreichischen Gemüse-Erzeugergenossenschaften: „Gemüse muss täglich frisch vom Feld in den Handel transportiert werden. Steigende Treibstoffpreise wirken sich daher umgehend auf Lebensmittelpreise für die Endverbraucher aus. Weder wir Hersteller, noch der Handel oder die Transportunternehmen können durch Kriege sprunghaft steigende Treibstoffpreise abfedern. Dazu braucht es politische Maßnahmen und zumindest vorübergehenden Verzicht auf Steuereinnahmen. Eine temporäre Aussetzung der Mineralölsteuer wäre ein klarer Beitrag zur Stabilisierung der gesamten Versorgungskette und würde alle Haushalte Österreichs merkbar entlasten.“
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Pressestelle Müller Transporte
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