ÖGJ-Huemer: Ö3-Jugendstudie zeigt: Wohnen ist zentrale Sorge junger Menschen

Österreichische Gewerkschaftsjugend (ÖGJ) fordert leistbaren Wohnraum und sammelt Unterschriften

Die aktuelle Ö3-Jugendstudie zeigt deutlich: Leistbares Wohnen gehört zu den zentralen Sorgen. 31 Prozent der Befragten nennen leistbare Wohnungen als eines ihrer größten Probleme. Gleichzeitig glaubt nur eine Minderheit daran, sich in Zukunft Eigentum leisten zu können.

„Die Studie zeigt ganz klar: Wohnen ist für viele junge Menschen längst zur Existenzfrage geworden. Wer arbeitet oder eine Ausbildung macht, muss sich auch eine eigene Wohnung leisten können – alles andere ist sozial ungerecht“, sagt ÖGJ-Vorsitzende Jennifer Huemer.

Gerade für Lehrlinge und junge Arbeitnehmer:innen sind hohe Mieten, Kautionen und fehlende Angebote eine massive Hürde auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. „Junge Menschen leisten jeden Tag ihren Beitrag – in der Arbeit, in der Ausbildung, in der Gesellschaft. Aber beim Wohnen werden sie im Stich gelassen. Damit muss endlich Schluss sein“, so Huemer.

ÖGJ-KAMPAGNE MACHT DRUCK FÜR LEISTBARES WOHNEN

Mit der Kampagne „Wohntraum? Träum weiter!“ macht die ÖGJ auf die schwierige Wohnsituation aufmerksam und fordert konkrete Maßnahmen für mehr leistbaren Wohnraum. „Wohnen ist ein Grundrecht und kein Luxus. Es darf nicht davon abhängen, wie viel Geld jemand hat oder ob die Eltern unterstützen können. Wir brauchen endlich politische Lösungen statt leerer Versprechen“, betont Huemer.

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KLARE ABSAGE AN WEHRDIENSTVERLÄNGERUNG

Neben dem Thema Wohnen zeigt die Studie auch eine deutliche Haltung beim Wehrdienst: Knapp zwei Drittel der jungen Menschen lehnen eine Verlängerung klar ab – ebenso wie die Österreichische Gewerkschaftsjugend. „Junge Menschen sagen ganz deutlich: Sie wollen keine Verlängerung des Wehrdienstes. Statt zusätzlicher Belastungen braucht es Perspektiven, gute Ausbildung und sichere Jobs“, stellt Huemer klar: „Die Jugend ist nicht dazu da, die Versäumnisse der Politik auszubaden!“

Die ÖGJ sieht darin ein klares Signal an die Politik, die Lebensrealität junger Menschen ernst zu nehmen und keine Maßnahmen zu setzen, die zusätzliche Hürden schaffen. „Wer die Zukunft gestalten will, muss auf die Jugend hören. Leistbares Wohnen und faire Chancen müssen endlich Priorität haben – nicht neue Belastungen“, so Huemer abschließend.

Weitere Informationen: www.oegb.at

ÖGB Kommunikation
Mag. Barbara Kasper
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