FPÖ – Mölzer fordert volle Transparenz bei Entstehung und Förderung des Films „Wahlkampf“
„Wer Transparenz predigt, muss Transparenz liefern. Jetzt ist Herr Babler am Zug.“
Für deutliche Kritik sorgen aktuelle Aussagen von SPÖ-Vizekanzler Babler zum Dokumentarfilm „Wahlkampf“. In einem von ihm veröffentlichten Video stellt Babler den Ablauf rund um das Filmprojekt in einer Weise dar, die nach Ansicht von FPÖ-Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer nur schwer mit früheren Aussagen des Regisseurs in Einklang zu bringen ist. „Wenn Herr Babler heute einen anderen Eindruck über die Entstehungsgeschichte dieses Films vermittelt als jenen, den der Regisseur selbst öffentlich geschildert hat, dann braucht es dringend Aufklärung. Die Bevölkerung hat ein Recht auf Wahrheit und Transparenz“, so weiter Mölzer.
Hintergrund der Kritik sind Aussagen des Regisseurs, wonach er bereits deutlich früher auf Babler aufmerksam geworden sei und im Zusammenhang mit dessen Kandidatur für den SPÖ-Parteivorsitz den Entschluss gefasst habe, ihn filmisch zu begleiten. Damit entsteht nach Ansicht von Mölzer ein deutlich anderes Bild als jenes, das Babler nun öffentlich zeichnet: „Hier geht es nicht um künstlerische Freiheit, sondern um Glaubwürdigkeit. Wer sich öffentlich zu politischer Sauberkeit und Transparenz bekennt, darf bei der eigenen Darstellung keine nachträglichen Erzählversionen präsentieren.“
Besonders kritisch sieht der FPÖ-Kultursprecher auch die offenen Fragen rund um die öffentliche Förderung des Films und fordert daher erneut eine lückenlose Offenlegung sämtlicher Abläufe. Gleichzeitig kündigte er weitere parlamentarische Anfragen an Minister Babler an. Es sei insbesondere von zentraler Bedeutung zu klären, wann das Förderansuchen für den Film konkret eingebracht worden sei. Bei politisch sensiblen Produktionen mit erheblicher öffentlicher Finanzierung müssten höchste Standards gelten. „Es muss nachvollziehbar sein, wann ein Projekt eingereicht wurde, welche Inhalte angekündigt waren und ob es personelle oder politische Überschneidungen gab. Alles andere würde das Vertrauen in objektive Förderentscheidungen beschädigen“, erklärte Mölzer.
Auch die zeitliche Abfolge ist aus Sicht von Mölzer entscheidend. Sollte sich herausstellen, dass Planung, Begleitung und Förderansuchen deutlich früher begonnen haben als heute dargestellt, würden sich weitere Fragen ergeben. Abschließend betonte der freiheitliche Kultursprecher, man sei gespannt, wann das Förderansuchen tatsächlich eingebracht wurde und welche Details dazu noch ans Licht kommen. „Wer Transparenz predigt, muss Transparenz liefern. Jetzt ist Herr Babler am Zug.“
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