FPÖ – Brückl fordert rasche Wiedereinführung der Sonderpädagogenausbildung und echte Wahlfreiheit für Eltern
„Wiederkehr liefert nur PR-Shows statt Lösungen für unser Bildungssystem“
FPÖ-Bildungssprecher NAbg. Hermann Brückl übte heute deutliche Kritik an der NEOS-Enquete zur inklusiven Bildung sowie am Auftreten von NEOS-Bildungsminister Wiederkehr: „Diese heutige Veranstaltung von Wiederkehr ist wieder einmal nichts anderes als eine reine Ankündigungsaktion im Reigen seiner unzähligen PR-Shows – nicht mehr und nicht weniger. Während sich die Probleme an Österreichs Schulen zuspitzen, verliert sich der Minister weiterhin in medialer Inszenierung, statt endlich konkrete Maßnahmen umzusetzen.“
„Seine bisherigen medialen Auftritte waren von völliger Konzept- und Planlosigkeit geprägt. Seine angekündigten Vorhaben tragen keinerlei klare Handschrift. Alles wirkt unkoordiniert, widersprüchlich und fast schon chaotisch. Von einer Einführung der sechsjährigen Volksschule über die Streichung des Sprachunterrichts bis hin zur politischen Indoktrinierung durch Politunterricht und nun zur Inklusion – bei Wiederkehr herrscht ein einziges ‚bildungspolitisches Tohuwabohu‘. Gerade im Bildungsbereich braucht es jedoch Stabilität, Verlässlichkeit und klare Zielsetzungen statt ideologischer Schnellschüsse zulasten von Schülern, Eltern und Lehrkräften“, betonte Brückl.
„Von Anfang an war für uns klar, dass die von SPÖ und ÖVP initiierte Abschaffung der gesonderten Ausbildung im sonderpädagogischen Bereich, die anschließend in die allgemeine Pädagogenausbildung integriert wurde, ein schwerer Fehler war. Deshalb haben wir Freiheitliche 2017 die Wiedereinführung der Sonderpädagogenausbildung im Regierungsprogramm verankert. Für die FPÖ ist daher klar, dass es rasch wieder eine eigenständige und qualitativ hochwertige Ausbildung für Sonderpädagogen braucht“, erklärte Brückl.
„Unser Zugang zu diesem wichtigen Bereich ist eindeutig: Eltern müssen endlich eine echte Wahlfreiheit erhalten, ob sie ihr Kind in eine Sonderschule geben möchten oder nicht. Entscheidend ist, dass jedes Kind jene Förderung erhält, die seinen individuellen Bedürfnissen tatsächlich entspricht“, so Brückl weiter.
Darüber hinaus brauche es deutlich mehr personelle und finanzielle Ressourcen, eine bessere Vernetzung der Unterstützungsangebote sowie gezielte Fortbildung und Supervision im Bereich der Sonderpädagogik. „Wer Inklusion ernst meint, darf Lehrer, Schüler und Eltern nicht alleinlassen. Statt immer neuer PR-Shows des Ministers braucht es endlich konkrete Verbesserungen im Schulalltag“, betonte Brückl.
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