FPÖ – Hafenecker: Schwarz-roter Beutezug am Küniglberg – Stocker und Babler verschachern den ORF an ihre Parteisoldaten
ÖVP und SPÖ teilen Generaldirektion und weitere Top-Jobsunter sich auf, während Bürger weiter zahlen müssen – FPÖ fordert Köpferollen im Stiftungsrat und Ende der Zwangsgebühren
Was „Kronen Zeitung“ und „Österreich“ aufgedeckt haben, ist ein Sittenbild des rot-schwarzen Machtmissbrauchs: ÖVP und SPÖ haben die Spitzenposten des ORF bereits hinter verschlossenen Türen unter sich aufgeteilt – wie Wegelagerer ihre Beute. Für FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker ist endgültig klar, dass der ORF längst keine öffentlich-rechtliche Anstalt mehr ist, sondern eine schwarz-rote Versorgungsfiliale auf Kosten der Gebührenzahler.
„ÖVP-Kanzler Christian Stocker und SPÖ-Vizekanzler und Medienminister Andreas Babler benehmen sich am Küniglberg wie Mafia-Paten bei der Aufteilung des Reviers. Die ÖVP schnappt sich die Generaldirektion, die SPÖ stopft sich Radio- und Programmdirektion in die Tasche – und die Österreicher dürfen mit ihren Zwangsgebühren auch noch die Zeche zahlen“, so FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker. Laut den vorliegenden Berichten sei dieser Postenschacher bereits ausgepackelt, obwohl die Bewerbungsfrist für den ORF-Generaldirektor noch läuft – ohne jede Rücksicht auf Qualifikation, Leistung oder den ohnehin ruinierten Ruf des ORF.
Wie absurd das System geworden ist, zeigt sich an der roten Wunschkandidatin für die Radiodirektion. Wie „Krone“ und „Österreich“ berichten, soll die bisherige Chefin des linksaußen positionierten ORF-Senders FM4, Dodo Roscic, befördert werden. „Frau Roscic ist als FM4-Chefin krachend gescheitert: Sparvorgaben verfehlt, Personalabbau verweigert. In jeder normalen Firma würde so jemand nicht aufsteigen, sondern aussortiert werden. Beim ORF wird sie zur Belohnung in den Chefsessel gehievt – einzig und allein, weil sie ideologisch in Bablers Linksaußen-Weltbild passt. Das ist nicht Personalpolitik, das ist eine Frechheit“, so Hafenecker. Auch der medial kolportierte neue Generaldirektor Clemens Pig sei längst kein Hoffnungsträger, sondern bereits vor seiner Wahl ein schwarz-roter Marionettenkandidat. Pig habe die 80-Jahr-Feier der APA in eine fremdschämwürdige Selbstinszenierung verwandelt – umrahmt von einem Schaulaufen ausschließlich linker ORF-Granden. „Wer sich schon vor der Bestellung als willfähriger Erfüllungsgehilfe der Systemparteien inszeniert, wird als ORF-Generaldirektor niemals unabhängig agieren. Pig ist nicht die Lösung, Pig ist die Fortsetzung des Problems – nur in neuer Verpackung“, stellt Hafenecker klar.
Konsequenzen müsse es vor allem ganz oben geben: Der rote Stiftungsratsvorsitzende Heinz Lederer und sein schwarzes Pendant Gregor Schütze hätten als reine Parteisoldaten von SPÖ und ÖVP jede Glaubwürdigkeit verloren. „Lederer und Schütze sind nichts weiter als die Marionetten von Babler und Stocker. Sie haben das ORF-Chaos angerichtet, sie haben weggeschaut, sie haben mitgepackelt – und sie sitzen immer noch in ihren Sesseln, als wäre nichts gewesen. Thomas Prantner hat vorgemacht, wie man es richtig macht: aufstehen, gehen, Platz schaffen. Lederer und Schütze sollten ihm folgen – am besten noch heute.“
Die FPÖ fordert deshalb einen kompletten Neustart des ORF, eine grundlegende Neuaufstellung des Hauses und die ersatzlose Abschaffung der ORF-Zwangsgebühren. „Der ORF ist zum schwarz-roten Selbstbedienungsladen verkommen, finanziert vom Zwangsgebührenzahler. Wer ÖVP- und SPÖ-Funktionäre durchfüttern will, soll das aus der Parteikasse tun – nicht aus den Geldbörsen der Österreicher. Schluss mit dem Postenschacher, Schluss mit den Zwangsgebühren, Schluss mit diesem Parteibuchfernsehen“, so Hafenecker abschließend.
Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: presse-klub@fpk.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender
Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.