Berufsverband Fachärzt:innen Österreich warnt vor Zuweisungszwang und Gatekeeping
Auch in Gatekeeping-Ländern dominieren Diskussionen über lange Wartezeiten, Zugänglichkeit und schwindendes Gesundheitssystemvertrauen
Der Berufsverband Fachärzt:innen Österreich warnt vor dem aktuell diskutierten Zuweisungszwang zu Fachärzt:innen. „Man sagt: Steuerung und Patientenlenkung. Man meint: Weniger Kosten und Rationierung. Auf Qualitätssicherung mit medizinischer Expertise wird bei der Debatte um Zuweisungszwang und Gatekeeping nicht vorrangig Rücksicht genommen“, betonte Florian Mittermayer, Präsident des Berufsverbands Fachärzt:innen Österreich, am Montag. Gemeinsam mit ihm positionieren sich Expert:innen aus vielen fachärztlichen Disziplinen, u.a. Pulmologin Irene Sperk, Internistin Bonni Syeda, Urologe Mehmet Özsoy, HNO-Ärztin Verena Niederberger-Leppin und die Dermatologin Elisabeth Heere-Ress. „Wir sind davon überzeugt, dass die aktuelle Gesundheitsreformdebatte in die falsche Richtung geht. Zuweisungszwang und Gatekeeping werden die Wartezeiten auf eine gute Behandlung durch Expert:innen verlängern und die Kosten erhöhen. Wir wollen auch zur Transparenz in der Kommunikation beitragen: Skandinavische und nordische Gesundheitssysteme werden gerne als Positivbeispiele ins Treffen geführt. Dabei gibt es auch dort Diskussionen über lange Wartezeiten, Zugänglichkeit und schwindendes Vertrauen ins Gesundheitswesen“, so die Fachärzt:innen unisono. Webtipp:
Eipeldauer-Consulting e.U.
Mag. Michael Eipeldauer
Telefon: +43 676 9222475
E-Mail: michael@eipeldauer-consulting.com
Website: https://www.eipeldauer-consulting.com
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