Beeindruckende Shows, beeindruckende Bilanz: Das war der Eurovision Song Contest 2026 im ORF

Der weiteste Seherkreis im ORF-Fernsehen, die ESC-Live-Streams und -Videos, songcontest.ORF.at, debatte.ORF.at, Social Media und die Side Events

Der Eurovision Song Contest 2026 in Wien sorgte beim Veranstalter ORF für Rekordquoten! Mit den drei Live-Shows – dem ersten und zweiten Semifinale und der großen Finalsendung – und der ESC-Vorberichterstattung im ORF-1-Vorabend zog der Eurovision Song Contest im ORF-Fernsehen insgesamt 4,567 Millionen Zuschauer:innen (weitester Seherkreis, endgültig gewichtet) in seinen Bann, das sind 61 Prozent der österreichischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Der weiteste Seherkreis des ORF-Programms in ORF 1, ORF 2 und ORF III – vom Startschuss des ESC-Programms im ORF am 24. April mit der ersten „Wir sind Song Contest“-Show bis zu den Rückblicksendungen am Tag nach dem großen Finale, dem 17. Mai – erreichte insgesamt 5,604 Millionen Zuschauer:innen, das sind 74 Prozent der heimischen TV-Bevölkerung ab 12 Jahren. Darunter waren zum Beispiel die Opening Ceremony, die Live-Sendungen aus dem ORF-Glasstudio am Wiener Rathausplatz, Nachrichten-Spezialsendungen, Dokumentationen und Filme und auch eine Vielzahl anderer Sendungen, die ganz im Zeichen des ESC standen.

Auch im Online-Bereich erreichte der ORF Rekordwerte. Mit über 450 Content Pieces erzielte der ORF auf seinen Social-Media-Kanälen rund 100 Millionen Views. Die ESC-Live-Streams und -Videos verbuchten seit 24. April 66 Millionen Nutzungsminuten in Österreich. Storys, Live-Ticker und Hintergrundberichte auf songcontest.ORF.at und im gesamten ORF.at-Network erzielten mehr als 13 Millionen Page Impressions. Auf debatte.ORF.at diskutierten Fans live mit und setzten über 14.000 Postings ab. Mehr als 1.900 gingen im Rahmen von „TXT meets ESC“ im ORF TELETEXT on air.

Die emotionalsten Auftritte, spektakulärsten Showmomente und größten ESC-Augenblicke aus Wien 2026 sind im offiziellen Highlight-Video zusammengefasst. Das Video bietet einen kompakten Rückblick auf die Live-Shows, Side Events und die einzigartige Stimmung in der Host City Wien. Das Video ist über den folgenden Link abrufbar: https://youtu.be/L-1WZxitY1M.

ORF-STIMMEN ZUM EUROVISION SONG CONTEST 2026

ORF-Generaldirektorin Ingrid Thurnher: „Der ORF hat sein Versprechen gehalten und die ganze Welt mit den Shows in der Wiener Stadthalle in Begeisterung versetzt. Das zeigt sich nicht nur an der außergewöhnlichen Resonanz nach dem Finale, sondern auch an den Rekordquoten und den Zugriffen in Millionenhöhe auf Social Media. Der ORF hat ein Rundumprogramm über alle Medienkanäle angeboten, das hervorragend angenommen wurde und darauf sind wir sehr stolz. Darüber hinaus hat der ORF den ESC für alle Menschen zugänglich gemacht und somit ein weiteres wichtiges Versprechen eingehalten: einen Eurovision Song Contest zu veranstalten, der allen in bester Erinnerung bleiben wird.“

ORF-Programmdirektorin Stefanie Groiss-Horowitz: „Die Rekordquoten zeigen eindrucksvoll, welche verbindende Kraft der Eurovision Song Contest hat – im linearen Fernsehen wie auch auf den ORF-Streamingplattformen. Der enorme Zuspruch des Publikums ist eine großartige Bestätigung für die Arbeit des ORF-Teams und dafür, dass Wien 2026 ein starkes, modernes und weltoffenes Zeichen für Österreich gesetzt hat. Besonders schön finde ich auch, dass es uns gelungen ist, die internationale Vielfalt des Eurovision Song Contest mit der österreichischen und wienerischen Identität zu verbinden und sowohl mit der atemberaubenden Bühne als auch mit den technisch hochwertigen Visualisierungen neue weltweite Standards gesetzt zu haben. Damit haben wir es geschafft, einen Event auf die Beine zu stellen, der einen besonderen Stellenwert in der Geschichte des ESC einnehmen wird.“

Harald Kräuter, Direktor für Technik und Digitalisierung des ORF: „Der sensationelle Erfolg im Digitalbereich zeigt, dass wir den Wandel zur multimedialen Plattform endgültig vollzogen haben und der Eurovision Song Contest auch online ein Mega-Event war. Mit dem Rekord von 66 Millionen Nutzungsminuten hat sich das Streaming über ORF ON zur tragenden Säule dieser Großproduktion entwickelt. Die Zahlen beweisen: Der Song Contest wurde überall genutzt – auf Smartphones und Tablets oder via Streaming bei den zahlreichen Public Viewings“.

Eva Schindlauer, Kaufmännische Direktorin des ORF: „Die beeindruckenden Reichweiten sowie die enorme internationale Aufmerksamkeit zeigen, dass sich die Investition in Qualität, Innovation und Zusammenarbeit im Rahmen des Eurovision Song Contest mehr als gelohnt hat. Mein besonderer Dank gilt allen Partnern, Sponsoren, Institutionen und Unterstützerinnen und Unterstützern, die mit ihrem Engagement wesentlich dazu beigetragen haben, dass der ESC in Wien auf diesem hohen Niveau realisiert werden konnte. Dieses gemeinsame Zusammenspiel war die Grundlage dafür, dass der Eurovision Song Contest 2026 reibungslos funktioniert hat und nachhaltig Wirkung entfaltet.“

Michael Krön, Executive Producer des Eurovision Song Contest 2026: „Es ist erst wenige Tage her, dass mit dem Eurovision Song Contest in der Wiener Stadthalle DER TV-Unterhaltungsevent des Jahres über die Bühne gegangen ist, und dennoch können wir schon jetzt eine wunderbare Bilanz ziehen: Wir haben Millionen Menschen in der Welt mit unseren atemberaubenden Shows erreicht und begeistert, wir durften die Träume von Künstlerinnen und Künstlern, auf einer der modernsten und imposantesten Bühnen Europas stehen zu können, verwirklichen und wir haben Österreich und Europa die Möglichkeit gegeben, für ein Jahr in eine tolerante und menschliche wie künstlerische Vielfalt wertschätzende Welt einzutauchen.“

100 MILLIONEN VIEWS – ORF SOCIAL MEDIA MIT REKORDWERTEN

Einen wichtigen Fokus setzte der ORF bei der Kommunikation über den Eurovision Song Contest auf Social Media. Das Augenmerk lag dabei auf einer plattformgerechten Aufbereitung von Entertainment-, Public-Value- und Event-Content sowie auf einer hochfrequenten Echtzeit-Bespielung während der Live-Phase des Eurovision Song Contest. Insgesamt produzierte das Social-Media-Team des ORF rund 450 Content Pieces für Instagram, TikTok und Facebook.

Über den gesamten Zeitraum, in dem der ORF mit der Veranstaltung des 70. Eurovision Song Contest betraut wurde und diesen schließlich im Mai 2026 mit neun Shows ausrichtete, konnten insgesamt mehr als 100 Millionen Views erzielt werden. Davon entfielen mehr als 64 Millionen Views auf Instagram sowie mehr als 36 Millionen Views auf TikTok. Der TikTok-Channel des ORF wurde mit Start der Social-Media-Aktivitäten zum ESC gelauncht und konnte – ebenso wie der bestehende Instagram-Account – signifikant Nutzer:innen dazugewinnen.

Das erfolgreichste Instagram-Video („Stage Secrets“) erreichte 7,7 Millionen Video Views, während das erfolgreichste TikTok-Video („Best of DARA“) 8,6 Millionen Views generierte. Neben non-linearem Social Content auf Instagram und TikTok, war das ORF-Social-Media-Team auch an weiteren Formaten beteiligt und für deren Durchführung verantwortlich. Darunter ein YouTube LIVE zum österreichischen Vorentscheid “Vienna Calling”, das insgesamt über 150.000 Video-Views auf der Plattform generierte, ein zweistündiges Instagram LIVE & TikTok LIVE bei der Opening Ceremony im Wiener Rathaus, das mehr als 22.000 Video Views, mehr als 6.700 Kommentare und mehr als 97.000 Likes generierte, sowie ein ORF Creators Day bei der Grand Final Evening Preview.

EUROVISION SONG CONTEST 2026 IM ORF-ONLINE-NETZWERK

Auch Online lieferten die Angebote des ORF.at-Networks rund um die Event-Website songcontest.ORF.at und den digitalen Flagshipstore ORF ON volles ESC-Programm – mit spannenden Storys und Hintergründen zu allen Aspekten des Mega-Events, multimedialen Live-Tickern, Streams aller Shows und Sendungen sowie exklusiven Video-Contents.

Das umfassende ORF-Videostream-Package mit allen drei Live-Shows, dem gesamten TV-Rahmenprogramm und exklusiven begleitenden Contents wie „ESC Backstage Diary“ und „Eurovision Vintage Feelings“ stand bei den Fans hoch im Kurs: Die vom ORF bereitgestellten Live-Streams und Videos-on-Demand verbuchten – insbesondere durch die Nutzung auf ORF ON – seit 24. April in Österreich bisher insgesamt ein Nutzungsvolumen von 66 Millionen Minuten sowie 7,0 Millionen Bruttoviews (Videostarts) und 1,8 Millionen Nettoviews (zusammenhängende Nutzungsvorgänge). Allein der Finaltag brachte in Österreich dabei mit bisher 33 Millionen Nutzungsminuten einen neuen fulminanten ESC-Rekord seit Einführung der Messung im Jahr 2017, und weiters sehr starke 2,8 Millionen Bruttoviews und 740.000 Nettoviews. Auch im Ausland waren die ORF-Videostreams vom Finaltag inkl. des FM4-Kommentars von Jan Böhmermann und Olli Schulz mit 16 Millionen Nutzungsminuten sowie rund 550.000 Bruttoviews und 290.000 Nettoviews stark nachgefragt (Online-Bewegtbild-Messung AGTT/GfK TELETEST Zensus).

Auch im Web und via Apps wurde der ESC zum Hit: Die im Februar gelaunchte Website songcontest.ORF.at und die umfangreiche ESC-Berichterstattung in der Finalwoche und den Tagen danach im gesamten ORF.at-Network erzielten bisher insgesamt über 13 Millionen Page Impressions (interne Statistik) – rund 800.000 davon allein die Live-Ticker bei den drei TV-Shows. Auf debatte.ORF.at konnten Fans alle drei Shows live und im Anschluss an das Event mitkommentieren. Die originellsten der über 14.000 Postings wurden im Rahmen der Aktion „TXT meets ESC“ im ORF TELETEXT auf dem TV-Schirm eingeblendet – mehr als 1.900 gingen so on air.

Storys und Streams stehen weiterhin auf https://songcontest.ORF.at und ORF ON zum Nachlesen und Nachsehen bereit.

WIENER STADTHALLE, EUROVISION VILLAGE, EUROCLUB, EUROFAN HOUSE UND MEDIA CENTER – WEITERE EINDRUCKSVOLLE ZAHLEN

Nicht nur die Reichweiten zeigen das große Interesse am ESC 2026 in Wien: Mehr als 97.000 Besucher:innen waren bei allen neun Shows (davon drei Live-Shows) in der Wiener Stadthalle dabei. Im Eurovision Village am Wiener Rathausplatz, der offiziellen Fanzone des ESC 2026, konnten in der gesamten ESC-Woche rund 150.000 Besucher:innen begrüßt werden. Im EuroClub im PraterDOME feierten rund 16.000 Gäste – Fans, Künstler:innen, Delegationen und Pressevertreter:innen – die größte Musikshow der Welt. Das Eurofan House im Wien Museum zog mit Talks, Presseformaten und Bühnenprogramm 23.400 Besucher:innen an. Und insgesamt 1.000 – nationale und internationale – akkreditierte Journalistinnen und Journalisten verfolgten im Pressezentrum in der Wiener Stadthalle, das auch als Treffpunkt für Medienvertreter:innen und Artists diente, die Live-Shows und die täglichen Pressekonferenzen.

XI DING’S EUROVISUALS – PRESENTED BY LICHT INS DUNKEL

Eine besondere Aktion für alle ESC-Fans, die gleichzeitig etwas Gutes tun wollen: Der international renommierte Schnellzeichner Xi Ding hat während der ESC-Woche alle Teilnehmer:innen des diesjährigen Eurovision Song Contest sowie viele Stargäste wie z. B. Lordi, Tommy Cash u. v. m., die im Eurovision Village am Wiener Rathausplatz auf der Bühne waren, auf seine ganz eigene Weise porträtiert – teilweise live während der Auftritte der jeweiligen Acts im Eurovision Village. Die Online-Auktion von Aurena (http://aurena.at) startete kurz vor dem ESC-Finale am Samstag, dem 16. Mai, um 18.00 Uhr auf der Bühne des Eurovision Village, wo zuvor auch noch einige der gezeichneten Exponate präsentiert wurden. Der gesamte Erlös kommt dem Verein LICHT INS DUNKEL zugute, der seit mehr als fünf Jahrzehnten jährlich tausende Familien in Not und Menschen mit Behinderungen dabei unterstützt, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Die ersteigerten Bilder werden innerhalb der EU kostenlos von Aurena versandt.

AKKREDITIERUNGEN, DELEGATIONEN UND VOLUNTEERS: BEEINDRUCKENDE ZAHLEN ZUR ORGANISATION

Der Eurovision Song Contest überzeugte nicht nur musikalisch, sondern auch organisatorisch auf höchstem internationalem Niveau. Mit 22 Akkreditierungszonen an der Main Venue und weiteren zehn im Eurovision Village wurde eine klare, effiziente Struktur geschaffen, die reibungslose Abläufe für Gäste, Medien und alle weiteren Beteiligte garantierte. Insgesamt nahmen mehr als 14.500 akkreditierte Teilnehmer:innen am Event teil.

Die internationale Strahlkraft des Wettbewerbs zeigte sich besonders in der starken Präsenz der Fachwelt: Rund 900 Delegationsmitglieder sowie rund 1.000 Medienvertreter:innen aus aller Welt wurden akkreditiert. Hinter den Kulissen sorgten mehr als 5.500 Expertinnen und Experten aus den Bereichen Event Management, Host Broadcaster, Security und Venue Operations für einen sicheren und professionellen Ablauf. Ein starkes Zeichen für den Geist des Eurovision Song Contest setzten zudem mehr als 650 Volunteers aus 45 Nationen, deren Engagement, Internationalität und Leidenschaft den Event maßgeblich prägten.

Diese Bilanz spricht eine klare Sprache: Der Eurovision Song Contest war nicht nur eine Show – sondern eine organisatorische Spitzenleistung mit weltweiter Wirkung.

EUROVISION SONG CONTEST FÜR ALLE: DAS WAR DAS BARRIEREFREIE ANGEBOT

Der 70. Eurovision Song Contest in Wien war ein Event für alle, das bekräftigt auch das eindrucksvolle umfangreiche barrierefreie Angebot des ORF rund um den Song Contest. Für den Mega-Event stellte der ORF so einiges bereit: von den begleitenden Song-Performances in International Sign, Vibrationswesten und Accessify.Live bis hin zu allen barrierefreien Services im ORF (Untertitelung, Audiodeskription und Gebärdensprachdolmetschung). Der ORF setzte damit ein starkes Zeichen für Menschen mit Behinderungen – im Programm, in der Wiener Stadthalle und bei Public Viewings.

Zum barrierefreien Angebot zählten unter anderem ein eigener Infopoint, Vibrationswesten für Menschen mit Hörbeeinträchtigungen, die die Musik in Vibrationen übersetzen, Begleit- und Abholservices durch Volunteers, ein Safer-Space-Ruhebereich, Rollstuhl- und barrierefreie Sitzplätze sowie die Erlaubnis von Assistenzhunden. Zusätzlich standen Reizentlastungs-Hilfsmittel wie In-Ear-Gehörschutz, Kapsel-Gehörschutz, Lichtschutzfassung und Fidgets sowie Induktions- und Auracast-Systeme als Hörunterstützung für Personen mit Hörbeeinträchtigungen zur Verfügung, die das Live-Erlebnis zugänglicher machten. Darüber hinaus hatten Besucher:innen mit Behinderungen die Möglichkeit, an einer „Touch Tour“-Backstageführung in der Wiener Stadthalle teilzunehmen. Die „Touch Tours“ richteten sich insbesondere an Besucher:innen mit Sehbehinderungen/Blindheit oder Neurodivergenz. Ein weiteres Highlight war Accessify.Live: Die KI-basierte Plug-and-Play-Lösung stellte via QR-Code zahlreiche Angebote wie Audiodeskription, ÖGS-Dolmetschung, Sign Performances, Live-Untertitelung auf Deutsch und Englisch (Speech-to-Text) und Hörunterstützung direkt am eigenen Smartphone bereit – ohne App-Download.

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