Marchetti: „Achse Kickl-Kunasek weiß offenbar nicht, was im Staatsbürgerschaftsgesetz steht“

Österreichische Staatsbürgerschaft ist und bleibt ein hohes Gut, das nur bei Erfüllung strenger Vorgaben und nach genauer Einzelprüfung verliehen wird

„Die Achse Kickl-Kunasek weiß offenbar nicht, was im Staatsbürgerschaftsgesetz steht. Die österreichische Staatsbürgerschaft ist und bleibt ein hohes Gut, das nur bei Erfüllung strenger Vorgaben und genauer Einzelprüfung vergeben wird. Dass Herbert Kickl und Mario Kunasek im Duett mit faktenfreier Panikmache rund um angebliche Masseneinbürgerungen von Flüchtlingen punkten wollen, ist in Wahrheit eine lupenreine Selbstanklage. Wie wollen die Damen und Herren in den Reihen der FPÖ Verantwortung für die Menschen in Österreich übernehmen, wenn sie offensichtlich nicht einmal wissen, wofür sie selbst zuständig sind?“, fragt der Generalsekretär der Volkspartei, Nico Marchetti.

„Im Gesetz ist klar geregelt: Die Vergabe der Staatsbürgerschaft ist Sache der Länder. Die Länder tragen Verantwortung dafür, dass Antragsteller die strengen gesetzlichen Vorgaben auch wirklich erfüllen. Wenn Kunasek einen syrischen Flüchtling, der kein Wort Deutsch spricht, zum österreichischen Staatsbürger macht, vollzieht er nicht das Gesetz – sondern er handelt dagegen. Das ist ein Eigentor ohne Torwart, Herr Landeshauptmann. Und wenn wir schon bei Eigentoren sind, sei auch erwähnt, dass die FPÖ in den letzten Jahren bei maßgeblichen Verschärfungen im Asylrecht im Parlament verlässlich dagegen gestimmt hat“, so Marchetti abschließend.

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