FPÖ – Kolm: „Hattmannsdorfers Ankündigungsshow ersetzt keine strukturellen Reformen für den Arbeits- und Wirtschaftsstandort“

„Österreichs Unternehmen brauchen rasch Entlastung, Planungssicherheit und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen“

„Die Aussagen von ÖVP-Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer in einem aktuellen ‚Heute‘-Interview sind reine PR-Aussagen in eigener Sache. Österreichs Wirtschaft benötigt jetzt rasch wirksame Reformen und keine weitere Ankündigungsshow à la Hattmannsdorfer“, stellte heute FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Barbara Kolm klar.

„Die Entlastungen für unsere Unternehmen müssen jetzt sofort kommen und nicht erst irgendwann im Jahr 2028 als Ergebnis leerer Ankündigungen. Bis dahin werden die Betriebe von der Regierung weiterhin kräftig zur Kasse gebeten und am Ende müssten die Unternehmer ihre vermeintlichen Entlastungen sogar selbst finanzieren und das kann es wohl nicht sein“, betonte Kolm weiter.

„Seit mehr als drei Jahren steigt die Arbeitslosigkeit in Österreich stetig an. Wenn der ÖVP-Wirtschaftsminister nun erklärt, es gehe darum, Arbeitsplätze zu sichern und neue zu schaffen, dann klingt das zwar gut, ist aber wenig glaubwürdig. Genau diese Entwicklung hätte die schwarz-rot-pinke Regierung längst verhindern müssen. Solche Aussagen sind durchschaubar und riechen einmal mehr nach reinen PR-Ansagen, denen keine konkreten Maßnahmen folgen“, kritisierte Kolm.

Für die FPÖ sei klar, dass die hohe Arbeitslosigkeit auch das Ergebnis einer völlig fehlgeleiteten Wirtschafts- und Standortpolitik der Regierung sei. „ÖVP, SPÖ und NEOS belasten Unternehmen mit immer neuen Auflagen, hohen Energiekosten, steigenden Steuern und einer nach wie vor ausufernden Bürokratie. Gleichzeitig fehlen jene Reformen, die den Wirtschaftsstandort stärken, Investitionen fördern und Arbeitsplätze sichern würden. Wer ständig neue Belastungen schafft, darf sich über ausbleibendes Wachstum und steigende Arbeitslosenzahlen nicht wundern“, erklärte Kolm.

Eine deutliche Senkung der Lohnnebenkosten zur Entlastung der Unternehmen und zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit des Wirtschaftsstandorts Österreich sei längst überfällig. „Die Lohnnebenkosten müssen sofort gesenkt werden und nicht erst ab 2028, wie dies heute Hattmannsdorfer in Aussicht stellte. Arbeit muss für Unternehmen wieder leistbar werden. Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten brauchen unsere Betriebe Entlastung statt zusätzlicher finanzieller Belastungen. Wer Beschäftigung sichern will, muss die Kosten der Beschäftigung senken“, betonte die freiheitliche Wirtschaftssprecherin.

Darüber hinaus brauche es dringend die richtigen Maßnahmen, um Österreich als Wirtschafts- und Industriestandort wieder attraktiv zu machen und das Investitionsklima nachhaltig zu verbessern. „Nur wenn Unternehmen wieder Planungssicherheit haben sowie investieren und wachsen können, entstehen auch neue Arbeitsplätze. Werden notwendige Reformen weiterhin aufgeschoben und Betriebe immer stärker belastet, wird Österreich im internationalen Wettbewerb weiter zurückfallen und die Arbeitslosigkeit weiter steigen“, warnte Kolm.

„Es ist höchste Zeit, den heimischen Unternehmen wieder Luft zum Atmen zu geben. Wenn wir jetzt nicht die ‚Weichen zukunftsgerichtet stellen‘, droht eine schleichende Deindustrialisierung, die unseren Wohlstand nachhaltig gefährdet. Wir Freiheitliche stehen für eine Politik, die unsere Betriebe stärkt, Arbeitsplätze sichert und den Wirtschaftsstandort Österreich wieder nach vorne bringt, anstatt ihn durch immer neue Belastungen und leere Ankündigungen, wie dies heute wieder der ÖVP-Wirtschaftsminister demonstriert hat, weiter zu schwächen“, sagte Kolm.

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