FPÖ – Mölzer: „Linke Cancel-Culture hat die Wiener Festwochen fest im Griff und der Steuerzahler zahlt“
Die Ausladung des US-Unternehmers Peter Thiel bei den Wiener Festwochen ist für FPÖ-Kultursprecher NAbg. Wendelin Mölzer ein weiterer Beleg dafür, wie sehr die links-ideologische Cancel-Culture mittlerweile den öffentlich finanzierten Kulturbetrieb dominiert. Nachdem Thiel zunächst als Gesprächspartner eingeladen worden war, sei die Festwochenleitung laut Mölzer vor dem Druck linker Aktivisten eingeknickt und habe damit ein fatales Signal gegen Meinungsfreiheit und offene Debatten gesetzt.
Mölzer erklärte, dass die Wiener Festwochen offenbar nur solange für Vielfalt und kontroverse Diskussionen eintreten würden, solange diese dem linken Meinungskorridor entsprechen. Sobald eine Persönlichkeit auftrete, die nicht in dieses Weltbild passe, werde zurückgerudert und ausgeladen – das ist ein „erschreckendes Beispiel ideologischer Doppelmoral“. „Zuerst inszeniert man sich als mutiges, weltoffenes Festival, das gesellschaftliche Debatten anstoßen will und sobald der linke Empörungsapparat laut genug schreit, fehlt plötzlich jeder Mut zur Meinungsfreiheit und dem offenen Diskurs“, sagte Mölzer.
Besonders problematisch sei aus Sicht des FPÖ-Kultursprechers, dass diese Entwicklungen mit erheblichen öffentlichen Geldern finanziert würden. Mölzer betonte, dass die Steuerzahler Millionenbeträge für Kulturveranstaltungen aufbringen müssten, die sich zunehmend wie politische Aktivistenplattformen verhalten würden. Anstatt unterschiedliche Perspektiven zuzulassen, werde versucht, missliebige Stimmen aus dem öffentlichen Diskurs zu drängen.
Der FPÖ-Kultursprecher warnte zudem davor, dass sich im Kulturbereich eine gefährliche Kultur der Einschüchterung etabliere. Künstler, Intellektuelle und Diskussionspartner müssten mittlerweile befürchten, bei ideologischer Abweichung öffentlich diffamiert oder ausgeladen zu werden. „Meinungsfreiheit darf nicht davon abhängen, ob jemand den moralischen Vorstellungen linker Kulturfunktionäre entspricht. Genau diese Cancel-Culture spaltet die Gesellschaft und zerstört die offene Debattenkultur“, erklärte Mölzer.
Abschließend forderte Mölzer eine stärkere politische Neutralität öffentlich geförderter Kulturinstitutionen: „Kunst und Kultur müssen Räume für freie Diskussionen bleiben und dürfen nicht länger als Instrument einseitiger Gesinnungspolitik missbraucht werden.“
Freiheitlicher Parlamentsklub
Telefon: 01/40110-7012
E-Mail: presse-klub@fpk.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender
Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.