Greenpeace zu Pool-Debatte: Allein drei Konzerne verbrauchen drei Mal mehr Wasser als alle privaten Pools zusammen

voest, OMV und Lenzing AG verbrauchen jährlich 51 Millionen Kubikmeter Grundwasser – Greenpeace fordert rasche Einführung von Wasserentnahme-Register und Wasserabgabe für Industrie

Greenpeace zeigt anlässlich der hitzigen Debatte um private Pools in Dürrezeiten auf: Die österreichische Industrie verbraucht um ein vielfaches mehr Grundwasser als Privatpersonen beim Befüllen ihrer Pools zusammen. Jährlich fließen 16 Millionen Kubikmeter Wasser in Privatbecken – was unbestritten eine große Menge ist. Doch allein die voestalpine Stahl Linz, die OMV Raffinerie Schwechat und die Lenzing AG verbrauchen mit 51 Millionen Kubikmetern pro Jahr die dreifache Menge Grundwasser. Während die Poolbefüllung öffentlich am Pranger steht, bleibt der gewaltige Wasserverbrauch der Industrie meist intransparent. Greenpeace fordert von Wasserminister Norbert Totschnig, dass er das angekündigte Wasserentnahme-Register für Industrie und Landwirtschaft rasch umsetzt. Die Umweltschutzorganisation fordert zudem eine Wasser-Abgabe für industrielle Großverbraucher, die es in Frankreich und den meisten deutschen Bundesländern bereits gibt.

Sebastian Theissing-Matei
Wasserexperte
Greenpeace Österreich
Tel.: +43 664 61 03 995
E-Mail: sebastian.theissing@greenpeace.org

Magnus Reinel
Pressesprecher
Greenpeace Österreich
Tel.: + 43 664 8817 2210
E-Mail: magnus.reinel@greenpeace.org

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