APG begrüßt EABG
Austrian Power Grid (APG) begrüßt die Einigung zum Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetz (EABG) und dankt allen beteiligten Parlamentsfraktionen
„Bundesminister Dr. Wolfgang Hattmannsdorfer hat mit dem EABG ein praxisnahes Gesamtpaket vorgelegt, das heute im Parlament beschlossen wird und ein entscheidender Schritt für die Transformation des Energiesystems ist. APG bedankt sich beim Bundesministerium für Wirtschaft, Energie und Tourismus und den Energiesprecher:innen, Laurenz Pöttinger, Alois Schroll, Karin Doppelbauer und Lukas Hammer, die einen nationalen Schulterschluss im Sinne der Energiewende geleistet haben. Großer Dank gilt insbesondere auch Klubobfrau Leonore Gewessler, die in ihrer Zeit als Bundesministerin für Klimaschutz, Umwelt, Energie, Mobilität, Innovation und Technologie das Fundament für das EABG gelegt hat und nun Verantwortung gezeigt hat. Mit dem Inkrafttreten des EABG liegen Netzausbauprojekte nun erstmals im überragenden öffentlichen Interesse. Das Gelingen der Energiewende wird im Stromnetz entschieden. Ein leistungsfähiges Stromnetz ist die Grundvoraussetzung für die Integration weiterer Erneuerbarer in das Stromsystem. Dieses Gesetz beschleunigt den Netzausbau und hilft damit das gesamte Stromsystem kostengünstiger zu machen. Das hilft jeder Österreicherin und jedem Österreicher, dem Wirtschaftsstandort sowie der Industrie, die ihre Prozesse besser dekarbonisieren kann, wenn sie auf günstigen und nachhaltigen Strom zurückgreifen kann“, sagt APG-Vorstandssprecher Gerhard Christiner.
WIE DAS EABG IN DER PRAXIS WIRKT:
_Überragendes öffentliches Interesse: _
* Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energie sowie Netz- und Speicherinfrastrukturen liegen gem. EABG im überragenden öffentlichen Interesse.
* Diese gesetzliche Wertentscheidung stärkt die Position der Projekte bei Interessenabwägungen massiv.
_Zuständigkeitskonzentration (One-Stop-Shop):_
* „Eine Behörde, ein Verfahren, ein Bescheid“
* Für Energieanlagen wird ein vollkonzentriertes Genehmigungsverfahren etabliert.
* Eine einzige Behörde entscheidet über sämtliche erforderliche Anforderungen nach Bundes- und Landesgesetzen in einem Bescheid
_Elektronische Kundmachungsplattform:_
* Sämtliche Kundmachungen und Ediktalzustellungen erfolgen zentral über das RIS-Amtsblatt sowie die Website der Behörde.
* Dies erhöht die Transparenz, minimiert Fehlerquellen bei der Zustellung an einen großen Parteienkreis und sichert das Verfahren rechtlich ab.
_Trassenfreihalteverordnung:_
* Vorschlag durch Netzbetreiber: Übertragungs- und Verteilernetzbetreiber erarbeiten konkrete Trassenkorridorvorschläge inklusive Umweltberichte.
* Bundesländerübergreifende Trassen werden vom Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus verordnet, bundeslandinterne Trassen von der jeweiligen Landesregierung.
* Die Trassenfreihalte-VO bewirkt eine Bausperre, um die spätere Errichtung von Leitungen nicht zu erschweren oder zu verteuern.
* Grenzwerte für elektrische und magnetische Felder sowie Korona-Schall-Immissionen werden durch das EABG verankert.
_ÜBER AUSTRIAN POWER GRID (APG)_
Als unabhängiger Übertragungsnetzbetreiber verantwortet Austrian Power Grid (APG) die sichere Stromversorgung Österreichs. Mit unserer leistungsstarken und digitalen Strominfrastruktur, sowie der Anwendung von State-of-the-art-Technologien integrieren wir die erneuerbaren Energien und reduzieren somit die Importabhängigkeit, sind Plattform für den Strommarkt, schaffen Zugang zu preisgünstigem Strom und bilden so die Basis für einen versorgungssicheren sowie zukunftsfähigen Wirtschafts- und Lebensstandort. Das APG-Netz erstreckt sich auf einer Trassenlänge von etwa 3.500 km, welches das Unternehmen mit einem Team von rund 1.000 Spezialist:innen betreibt, instand hält und laufend den steigenden Anforderungen der Elektrifizierung von Gesellschaft, Wirtschaft und Industrie anpasst. Über die Steuerzentrale in Wien wird ein Großteil der insgesamt 67 Umspannwerke, die in ganz Österreich verteilt sind, remote betrieben. Auch 2025 lag die Versorgungssicherheit, dank der engagierten Mitarbeiter:innen, bei 99,99 Prozent und somit im weltweiten Spitzenfeld. Unsere Investitionen in Höhe von 680 Millionen Euro 2026 (2025:595 Mio., 2024: 440 Mio., 2023: 490 Mio. Euro) sind Wirtschaftsmotor und wesentlicher Baustein für die Erreichung der Energieziele Österreichs. Insgesamt wird APG bis 2034 rund 9 Milliarden Euro in den Netzaus- und Umbau investieren.
Austrian Power Grid
Mag. (FH) Mara Schwarz-Mitrovic
Telefon: +43 664 828 69 89
E-Mail: mara.schwarz-mitrovic@apg.at
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