FPÖ – Belakowitsch zu Altersteilzeit: „ÖVP, SPÖ und NEOS setzen sozialpolitischen Anschlag auf ältere Arbeitnehmer fort“
„Altersteilzeit sichert Beschäftigung, Wissenstransfer und einen fairen Übergang in die Pension“
Als „massiven sozialpolitischen Einschnitt und Akt der Geringschätzung gegenüber der arbeitenden Bevölkerung“ kritisierte heute FPÖ-Klubobmannstellvertreterin und Sozialsprecherin NAbg. Dr. Dagmar Belakowitsch die bekanntgewordenen Pläne der schwarz-rot-pinken Verliererkoalition zur weiteren Verschärfung der Altersteilzeit.
„Was unter der schwarz-grünen Vorgängerregierung mit der schrittweisen Abschaffung der geblockten Altersteilzeit begonnen wurde, setzt die schwarz-rot-pinke Koalition weiter konsequent fort. Dabei handelt es sich nicht um eine sinnvolle Reform, sondern um einen tiefgreifenden Einschnitt zulasten der Arbeitnehmer. Für diese Regierung geht es um ,weniger Kosten‘, für uns geht es um Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet, Steuern gezahlt und den Wohlstand dieses Landes erarbeitet haben. Die Altersteilzeit ist kein Luxus, sondern ein wichtiges sozialpolitisches Instrument, das älteren Arbeitnehmern einen würdevollen Übergang in die Pension ermöglicht und gleichzeitig Arbeitsplätze für jüngere Generationen sichert“, erklärte Belakowitsch.
Besonders enttäuschend sei für die freiheitliche Sozialsprecherin die Rolle der SPÖ und besonders von Sozialministerin Schumann. „Menschen, die jahrzehntelang hart gearbeitet und ebenso lange in unser Sozialsystem eingezahlt haben, verlassen sich zu Recht auf einen fairen Übergang in die Pension. Ihnen wird nun diese Perspektive genommen. Dass sich ausgerechnet die SPÖ, die sich stets als Vertreterin der Arbeitnehmer inszeniert, an der Demontage eines bewährten sozialpolitischen Instruments beteiligt, ist ein schwerer Schlag für ihre Glaubwürdigkeit und ein weiterer Beweis dafür, wie weit sie sich von den Interessen der arbeitenden Bevölkerung entfernt hat“, betonte Belakowitsch.
Das Argument der Kosteneinsparung lässt die FPÖ-Sozialsprecherin nicht gelten. „Es ist bezeichnend, dass immer dann gespart wird, wenn es um Leistungen für die eigene Bevölkerung geht, während an anderer Stelle mit Steuergeld großzügig umgegangen wird. Es ist dieselbe Regierung, die Milliarden an Steuergeld für die Folgen ihrer verfehlten Asylpolitik, fragwürdige EU-Projekte oder zweifelhafte Auslandshilfen ausgibt. Anstatt die Lebensleistung der Menschen wertzuschätzen, setzt die Verliererkoalition den Sparstift bei jenen an, die dieses Land aufgebaut haben. Das sind völlig falsche Prioritäten“, kritisierte Belakowitsch.
Auch für die Arbeitgeber bringe diese Vorgangsweise erhebliche Nachteile mit sich. „Viele Betriebe haben die Altersteilzeit genutzt, um wertvolles Wissen geordnet an jüngere Mitarbeiter weiterzugeben und Personalübergänge planbar zu gestalten. Diese bewährte Möglichkeit wird nun mutwillig eingeschränkt. Damit werden Arbeitnehmer und Arbeitgeber gleichermaßen geschädigt“, so Belakowitsch.
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