Erster Groß-Speicher des Südburgenlands geht in Rechnitz in Betrieb

Nord-, Mittel- und Südburgenland erstmals in der Geschichte mit eigenen Speicherkapazitäten

„Die Energieversorgung des Burgenlands wurde in der Vergangenheit vor allem durch das Nordburgenland sichergestellt. Mit den ersten großen Photovoltaik-Anlagen im Südburgenland und jetzt mit dem ersten großen Batteriespeicher im Südburgenland stellen wir nun die Energieversorgung auch in dieser Region unseres Landes auf eigene, sichere Beine“, so Landeshauptmann Hans Peter Doskozil angesichts der Eröffnung des Großspeichers in Rechnitz. Wie wichtig die eigenständige, sichere Energieversorgung für das Südburgenland ist, hat der Black-Out vor einigen Wochen deutlich gemacht.

„Umso mehr macht es uns stolz, dass wir mit dem 5 Megawattstunden Batteriespeicher unsere Versorgungssicherheit in der Region für die Haushalte, Gemeinden und Unternehmen in der Region erhöhen können“, erklärte der Bürgermeister von Rechnitz, Martin Kramelhofer.

Mit dieser Investition in die Energieinfrastruktur hat die Burgenland Energie auch einen wichtigen Wirtschaftsimpuls gesetzt und zeigt, dass selbst in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Investitionen in unseren Lebens- und Wirtschaftsstandorts Südburgenlands möglich und richtig sind. Dies ist auch eine Zukunfts-Investition für die nächste Generation, da dieser Speicher über 15 Jahre in Betrieb sein wird.

„Die Speicheroffensive Burgenlands macht mit Rechnitz den 4. Halt nach Eisenstadt, Siegendorf und Oberpullendorf. Damit haben wir bereits in Nord-, Mittel- und Südburgenland Großspeicher errichtet. Wir haben Geschichte in der burgenländischen Energieversorgung geschrieben und sie neu aufgestellt. Eigene Speicherkapazitäten in allen Regionen des Landes hat es davor noch nie gegeben“, betont Stephan Sharma, CEO der Burgenland Energie. „Diese Speicheroffensive passiert nicht nur im Großen, sondern durchdringt das ganze Bundesland. Burgenland wird zum Strom-Speicherland. Bereits jetzt hat die Burgenland Energie bei Haushalten, Gemeinden und Unternehmen über 1.000 Batteriespeicherprojekte umgesetzt und in den letzten Tagen sind rund 1.000 weitere konkrete Speicheranfragen bei uns eingegangen. Wir erleben gerade einen ähnlichen Trend, wie vor fünf Jahren, als wir im Burgenland mit der PV-Offensive gestartet haben. Das Interesse an einem eigenen Batteriespeicher in Ergänzung zur Photovoltaikanlage, um seinen eigenen Strom selbst zu nutzen und damit 100 Prozent Netzkosten, sowie Steuern und Abgaben zu sparen, ist ungebrochen.“

Mag. Jürgen Schwarz
Unternehmenssprecher Burgenland Energie AG
Telefon: +43 (0)664/88210275
E-Mail: juergen.schwarz@burgenlandenergie.at
Website: https://www.burgenlandenergie.at

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