Greenpeace zu Klimagesetz: Wirtschaftskammer und Industriellenvereinigung müssen Klimablockade beenden
Umweltschutzorganisation fordert verbindliches Klimaneutralitätsziel 2040 und klaren Treibhausgas-Reduktionspfad
Anlässlich der aktuellen Diskussion rund um das Klimagesetz fordert Greenpeace Wirtschaftskammer (WKO) und Industriellenvereinigung (IV) auf, ihre Blockade zu beenden. Die Klimakrise ist eine der größten wirtschaftlichen Bedrohungen für Österreich, während Klimaschutzmaßnahmen und die Anpassung an ihre Folgen weiterhin viel zu langsam voranschreiten. Allein in der Landwirtschaft werden heuer aufgrund von beispielloser Dürre und Hitze Ernteschäden von rund einer Milliarde Euro erwartet. Ein starkes Klimagesetz ist daher dringender denn je: Es muss Österreich auf einen verbindlichen Pfad zur Klimaneutralität bis 2040 bringen. Die ÖVP darf sich nicht länger von WKO und IV beim Klimaschutz ausbremsen lassen. NEOS und SPÖ wiederum dürfen sich nicht auf einen Minimalkompromiss einlassen. Zentral sind ein verbindlich verankertes Klimaneutralitätsziel 2040 samt konkretem Zielpfad sowie ein wirksamer Zugang zu Gerichten – Anforderungen, die sich auch aus dem EGMR-Urteil im Fall _Verein KlimaSeniorinnen_ ergeben.
Jasmin Duregger
Klima- und Energieexpertin
Greenpeace Österreich
Tel: +43 (0) 664 840 3803
E-Mail: jasmin.duregger@greenpeace.org
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