Petition #unisretten überschreitet 60.000 Unterschriften: uniko, ÖH und Personalvertreter_innen warnen erneut vor Einschnitten

Die Petition #unisretten hat 60.000 Unterschriften erreicht! Zehntausende setzen damit ein klares Zeichen gegen Kürzungen im Hochschulbudget und für nachhaltige Uni-Finanzierung.

Für die Initiatorin, die Österreichische Hochschüler_innenschaft (ÖH), zeigt diese Unterstützung, dass die aktuellen budgetpolitischen Pläne auf massiven Widerstand stoßen. _„60.000 Unterschriften zeigen klar: Die Unterstützung für eine faire Finanzierung der Universitäten ist groß. Wir werden uns mit keiner Kürzung zufriedengeben, es braucht endlich echte Investitionen in Bildung“_, betont das ÖH-Vorsitzteam.

Im Zentrum der Petition stehen Forderungen nach langfristiger Absicherung und Planungssicherheit für die öffentlichen Universitäten, nach besseren Studienbedingungen und einem Erhalt der Qualität sowie einem freien und offenen Hochschulzugang. Aus Sicht von uniko-Präsidentin Brigitte Hütter gefährden die Kürzungspläne die Qualität des Forschungs- und Lehrbetriebs: _„Wir freuen uns über die eindrucksvolle Unterstützung für unser Anliegen. Jede Unterschrift zählt, denn die Auseinandersetzung um eine ausreichende Universitätsfinanzierung ist absolut nicht ausgestanden. Dranbleiben ist jetzt sehr wichtig – und das werden wir tun!“_

Das Bündnis aus Rektor_innen, Studierenden und Personal bekräftigt daher erneut ihre zentrale Forderung nach einer Aufstockung des Universitätsbudgets auf MINDESTENS 18 Milliarden Euro, um Einschnitte im Betrieb zu verhindern. Diese Summe stellt die notwendige Untergrenze dar, um die Inflation auszugleichen. Gleichzeitig brauche es strukturelle Verbesserungen wie bessere Betreuungsverhältnisse durch zusätzliches Personal, eine ausreichende Studienplatzfinanzierung ohne Zugangsbeschränkungen sowie faire und sichere Arbeitsbedingungen für Universitätsbeschäftigte. Auch Investitionen in Infrastruktur, Digitalisierung und Klimaschutz seien unerlässlich, um den Hochschulstandort zukunftsfit zu machen. _„Forschung braucht Kontinuität und stabile Bedingungen statt Stellenabbau und Befristung. Die Unis haben ihre Leistungsfähigkeit bewiesen. Jetzt ist die Regierung dran“_, erklärt Martin Tiefenthaler von der GÖD.

Die ÖH fordert die Bundesregierung auf, die Signale der Studierenden ernst zu nehmen und die Finanzierung der Universitäten nachhaltig abzusichern. Statt Kürzungen brauche es einen klaren politischen Kurs, der Bildung als zentrale Zukunftsinvestition versteht und entsprechend priorisiert.

_„Im Mai haben wir ein unübersehbares Zeichen gesetzt: Wir nehmen diese zukunftsvergessenen Kürzungspläne nicht hin. Wir können auch nicht bis zum Herbst warten und wesentliche Entscheidungen über den Hochschulbetrieb aufschieben. Es braucht jetzt ein klares Bekenntnis zu ausfinanzierten Hochschulen!”_, so das Bündnis abschließend.

Alle Fotos der gemeinsamen Fotoaktion (mit Hütter, Wienerroither, Tiefenthaler; zur freien Verwendung © ÖH)

Pepe Loibner
Pressesprecher

Telefon: +43 664 5795776
E-Mail: pepe.loibner@oeh.ac.at
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