Digitale Plattformen für Millionen: Expert:innen diskutieren beim 5-Jahres-Jubiläum von & über Österreichs digitale Souveränität
& versammelte hochkarätige Gäste auf ihrem Campus, um über die Skalierung digitaler Systeme und die Verantwortung Europas im globalen Tech-Wettbewerb zu debattieren.
Unter dem Titel „Digitale Plattformen für Millionen: Technologische Skalierung im Spannungsfeld zwischen Effizienz und digitaler Verantwortung“ diskutierten am Freitagabend INGRID BRODNIG (Publizistin & Digital-Expertin), PATRIK ERTLER (CIO Wiener Wohnen), MARKUS KAISER (ehemaliger Geschäftsführer BRZ und Senior Partner accilium) sowie ANDREAS WITTMANN (Co-Founder und Managing Partner &) unter der Moderation von JENNIFER DUHS (Associate Partner accilium) über die Frage, wie Transparenz und Souveränität vom regulatorischen Hindernis zum strategischen Marktvorteil werden
DIGITALISIERUNG SCHAFFT ZEIT FÜR DIE MENSCHEN
Patrik Ertler, CIO von Wiener Wohnen, betonte den unmittelbaren gesellschaftlichen Nutzen effizienterer Prozesse: „Wenn unsere Sozialarbeiter:innen zehn Prozent weniger Zeit für Dokumentation brauchen, sind das zehn Prozent mehr Zeit für jene Mieter:innen, die in Schieflage geraten sind. So finden wir für mehr Menschen eine Lösung, bevor sie ihre Wohnung verlieren. Das ist der direkte gesellschaftliche Effekt von Digitalisierung.“
VERANTWORTUNG IM ALGORITHMEN-ZEITALTER
Worauf es bei der Auswahl digitaler Lösungen für die öffentliche Hand ankommt, machte die Publizistin Ingrid Brodnig an der Frage nach den Interessen hinter einer Software fest: „Bei fertigen Lösungen großer Tech-Konzerne muss man immer fragen: Mit welchem Unternehmensziel wurde dieser Algorithmus eigentlich entwickelt? Bei vielen internationalen Lösungen weiß ich gar nicht, welcher Zusatznutzen für das Unternehmen darin steckt, weil die AGB so vage gehalten sind. Je enger die Kooperation, desto besser lassen sich die Ziele eines Systems an die Ziele der Verwaltung dahinter anpassen.“
WAS ÖSTERREICH VON SINGAPUR LERNEN KANN
Dass Inklusion kein regulatorisches Hindernis, sondern ein strategischer Erfolgsfaktor für Skalierung ist, verdeutlichte Markus Kaiser, Senior Partner bei accilium, am internationalen Vergleich: „Singapur hat Inklusion als harte Designanforderung in jede digitale Architektur festgeschrieben, bei sechs Millionen Einwohnern kommt die zentrale Government-App auf 350 Millionen Transaktionen pro Jahr. Inklusives Design ist kein Hindernis, sondern ein enormer Hebel für Skalierung.“
5 JAHRE ANDAMP: ENGINEERING, DIE KEINE KI ERSETZEN KANN
„Geschwindigkeit ist nie Selbstzweck. Was wir mit KI erreichen, ist, dass wir günstiger und mehr Software entwickeln und vor allem die Qualität steigern. Denn plötzlich ist Wissen mit am Tisch, das eine Einzelperson allein gar nicht abdecken kann“, resümiert Andreas Wittmann, Gründer von &. Mit einem klaren Fokus auf die Sektoren PUBLIC, FINANCE UND ENERGY unterstützt das Unternehmen Organisationen dabei, die notwendigen sauberen Grundlagen für eine sichere Skalierung zu schaffen.
andamp GmbH
Marina Semmler
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