Wohnpark Alt-Erlaa als Vorzeigeprojekt für urbane Biodiversität
Wie Artenvielfalt und urbanes Wohnen erfolgreich miteinander verbunden werden können, zeigt die GESIBA mit ihrem Projekt „GESIBA Ökoflächen“. Im Rahmen eines Rundgangs durch die Ökoflächen im Wohnpark Alt-Erlaa informierte sich Wiens Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky über das Biodiversitätsprojekt des gemeinnützigen Bauträgers.
„Ein gutes Leben in unserer Stadt hat sehr viel damit zu tun, ob es genügend hochwertige Grünräume gibt, die unterschiedliche Pflanzen- und Tierarten ein Zuhause bieten“, so Klimastadtrat Jürgen Czernohorszky. „Stabile Ökosysteme sind auch ein Schutzfaktor gegen Naturkatastrophen und die Folgen der Klimakrise. Wien hat sich in diesem Zusammenhang also schon vor einiger Zeit auf den Weg gemacht und viele neuen Naturräume geschaffen und geschützt. Die Biodiversitätsflächen hier in Alt-Erlaa sind ein Vorzeigeprojekt!
Wir machen als Stadt sehr viel für das Thema Biodiversität und Artenvielfalt: Dazu zählt zum Beispiel der Park der Artenvielfalt in der Donaustadt oder das Naturareal Breitenlee! Auf diesem ehemaligen Bahnhofsgelände in Breitenlee gibt es viele seltene Pflanzen und Tiere, jetzt wollen wir dieses Gebiet weiter entsiegeln und zu einem zu einem Naturareal entwickeln, das auch viele Möglichkeiten bietet, die Natur zu beobachten und vieles über Pflanzen und Tier zu lernen!
Darüber hinaus haben wir noch eine Menge an Projekten zum Thema Naturschutz: Dazu zählen zum Beispiel die Renaturierung des Liesingbaches, naturnahe Wiesen und Wälder in der Stadt, viele neue Parks, unsere Wiener Wäldchen oder auch Gebäudebegrünungen, die mitten in der Stadt ein Unterschlupf für Insekten sein können.
Eines ist uns auch klar: Wer die Natur bewusst erlebt, entwickelt auch ein stärkeres Verständnis dafür, warum ihr Schutz so wichtig ist. Der Tag der Artenvielfalt schafft genau diese Verbindung zwischen Wissen, Begeisterung und Verantwortung.“
80.000 QUADRATMETER FÜR ARTENVIELFALT IN WIEN
Mit mittlerweile mehr als 80.000 Quadratmetern Ökoflächen in 30 Wohnhausanlagen – das entspricht rund zwölf Fußballfeldern – setzt die GESIBA ein starkes Zeichen für mehr Artenvielfalt im urbanen Raum. Die naturnah gestalteten Flächen fördern die Biodiversität, verbessern das Mikroklima, reduzieren Staub- und Lärmemissionen und schaffen wertvolle Lebensräume für Pflanzen und Tiere mitten in der Stadt. Gleichzeitig steigern sie die Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner.
ALT-ERLAA ALS VORZEIGEPROJEKT FÜR NATURNAHE STADTENTWICKLUNG
Der Wohnpark Alt-Erlaa, der heuer sein 50-jähriges Bestehen feiert, beherbergt eine der größten und eindrucksvollsten Ökoflächen der GESIBA und zeigt beispielhaft, wie Natur und dichte Bebauung harmonisch zusammenspielen können.
„Als gemeinnütziger Wohnbauträger sehen wir es als unsere Verantwortung, nachhaltige Lebensräume für die Menschen in unseren Wohnhausanlagen zu schaffen. Mit unseren Ökoflächen fördern wir nicht nur die Artenvielfalt, sondern steigern auch die Lebensqualität unserer Bewohnerinnen und Bewohner“, sagt Paul Steurer, Vorstandsvorsitzender der GESIBA.
Auch für GESIBA-Vorstandsdirektor Roland Böhm ist das Projekt ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Stadtentwicklung: „Die Herausforderungen des Klimawandels verlangen innovative und langfristige Lösungen. Mit unserem Biodiversitätsprojekt setzen wir bewusst auf naturnahe Grünräume und leisten damit einen konkreten Beitrag zu einer zukunftsfähigen und lebenswerten Stadt.“
Bezirksvorsteher Gerald Bischof betont: „Architekt Harry Glück hat schon vor 50 Jahren erkannt, wie wichtig großzügige Grünanlagen direkt vor der eigenen Haustüre sind und damit im Wohnpark Alt-Erlaa Maßstäbe gesetzt. Mit den GESIBA Ökoflächen wird dieser Ansatz heute konsequent weiterentwickelt und an die aktuellen Herausforderungen im Bereich Klima und Biodiversität angepasst.“
NATURNAHE GRÜNRÄUME FÜR EIN BESSERES STADTKLIMA
Die GESIBA baut das Projekt „GESIBA Ökoflächen“ kontinuierlich weiter aus und möchte damit auch einen Beitrag zur zukünftigen Biodiversitätsstrategie der Stadt Wien leisten. Das Projekt zeigt praxisnah, wie ökologische Aufwertung in dicht bebauten Stadtstrukturen erfolgreich umgesetzt werden kann und welche positiven Effekte naturnahe Grünräume für Mensch und Umwelt entfalten.
Mag.a Michaela Wein, MSc. BA
Pressesprecherin
Telefon: +43 (0)676 83 534 – 461
E-Mail: m.wein@gesiba.at
Website: https://www.gesiba.at/
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