500.000 Einsätze: ÖAMTC-Flugrettung feiert Meilenstein mit Festakt
Jubiläum mit internationalen Gästen und Rückblick auf 25 Jahre Übernahme der BMI-Flugrettungsstützpunkte
Im Rahmen eines Festakts würdigte die ÖAMTC-Flugrettung ihren 500.000. Einsatz und damit eine Erfolgsgeschichte, die seit 1983 die Notfallversorgung in Österreich maßgeblich prägt. Zudem wurde ein weiteres bedeutendes Jubiläum gefeiert: Vor 25 Jahren wurden die bis dahin von Innenministerium und Bundesheer betriebenen Stützpunkte übernommen. Zahlreiche nationale wie internationale Gäste nahmen an der Veranstaltung teil, darunter Bundesminister für Inneres Gerhard Karner, Stefan Thomé (Airbus Helicopters) und Francis Larribau (Safran Helicopter Engines). Auch Vertreter:innen nationaler Einsatzorganisationen und europäischer Flugrettungsbetreiber – unter ihnen Stefan Becker (Rega) und Frédéric Bruder (ADAC Luftrettung) – sowie Partner aus Politik und Wirtschaft konnten Marco Trefanitz und Klaus Schwarzenberger, die Geschäftsführer der ÖAMTC-Flugrettung, in Wien begrüßen.
ÜBERNAHME DER BMI-STÜTZPUNKTE: GRUNDSTEIN FÜR FLÄCHENDECKENDES NETZ DER ÖAMTC-FLUGRETTUNG
In seiner Rede betonte Bundesminister GERHARD KARNER die Bedeutung der ÖAMTC-Flugrettung für die Sicherheit und die notfallmedizinische Versorgung Österreichs: „Die Zusammenarbeit zwischen ÖAMTC und Polizei ist eine echte Erfolgsgeschichte, auf die wir stolz sein können. Unser gemeinsames Ziel, Menschen in Not zu helfen und für die Sicherheit zu sorgen, verbindet uns seit 25 Jahren – und das wird auch in Zukunft so bleiben“, betonte der Innenminister.
MARCO TREFANITZ stellte die Zusammenarbeit aller Beteiligten in den Mittelpunkt: „500.000 Einsätze sind das Ergebnis echter Teamarbeit. Neben unseren Crews in der Luft leisten auch die Kolleg:innen in Technik, Wartung, Ausbildung und Administration täglich ihren unverzichtbaren Beitrag. Nur durch dieses Teamwork können wir rund um die Uhr rasch und professionell helfen.“
Mit der Übernahme der BMI-Stützpunkte im Jahr 2001 wurde der Grundstein für die heutige Struktur der Flugrettung in Österreich gelegt. ÖAMTC-Präsident MARKUS LUDVIK: „Damit hat die ÖAMTC-Flugrettung bewiesen, dass sie nicht nur fliegen, sondern auch gestalten kann. Dieser Schritt war der Grundstein für das flächendeckende Netz, das wir heute betreiben und das täglich Leben rettet.“
ÖAMTC-Direktor ERNST KLOBOUCNIK unterstrich in diesem Zusammenhang die Bedeutung der damaligen Entscheidung: “Innerhalb weniger Monate wurde im Jahr 2001 ein neues, einheitlich organisiertes System aufgebaut, das bestehendes Know-how bündelte und die Basis für eine moderne, leistungsfähige Flugrettung schuf. Dieses Fundament trägt bis heute und ermöglicht eine kontinuierliche Weiterentwicklung im Sinne der Patient:innen.”
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