AK-Präsident Stangl: „Klimaschutz und Arbeitsplätze in der Industrie müssen zusammen gedacht werden“
FÜR DIE ARBEITERKAMMER OBERÖSTERREICH IST KLAR: DER ÖKOLOGISCHE UMBAU DER INDUSTRIE KANN NUR GELINGEN, WENN DIE INTERESSEN DER BESCHÄFTIGTEN UND IHRER FAMILIEN IN DEN MITTELPUNKT GESTELLT WERDEN UND GUT BEZAHLTE ARBEITSPLÄTZE IN ÖSTERREICH LANGFRISTIG GESICHERT BLEIBEN. „Unternehmen, die aktiv in den Ausstieg aus fossilen Energien investieren, dürfen nicht durch zusätzliche Kosten aus dem Emissionshandel belastet werden“, SAGT PRÄSIDENT ANDREAS STANGL.
Die AK Oberösterreich begrüßt daher den aktuellen Beschluss des Oö. Landtags. Dieser fordert die Landesregierung auf, sich bei der Bundesregierung für faire Rahmenbedingungen im EU-Emissionshandel und den Erhalt der Wettbewerbsfähigkeit der energieintensiven Industrie einzusetzen. Der EU-Emissionshandel muss so weiterentwickelt werden, dass Unternehmen, die in klimafreundliche Technologien investieren, gezielt gestärkt werden. So kann der Umstieg auf eine klimafreundliche Produktion gelingen, während die Arbeitsplätze in der Industrie erhalten bleiben.
Für Oberösterreich als Industriebundesland Nummer 1 ist entscheidend, dass Klimaschutz, Wertschöpfung und sichere Arbeitsplätze gemeinsam gedacht werden. „Eine Verlagerung der Produktion in Regionen mit niedrigeren Klima- und Umweltstandards hilft weder dem Klima noch den Beschäftigten“, sagt AK-Präsident Andreas Stangl. Die Reform des EU-Emissionshandels muss daher sicherstellen, dass die industrielle Transformation in Europa sozial gerecht gelingt.
Arbeiterkammer Oberösterreich
Hans Promberger
Telefon: +43 (0)50/6906-2161
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