WB-Graf zu IHS-Prognose: Positive Signale dürfen kein Anlass zum Zurücklehnen sein

„Die aktuelle IHS-Prognose zeigt, dass sich die wirtschaftliche Lage langsam aufhellt. Die Richtung stimmt, aber Österreich ist noch nicht über den Berg. Nach der Senkung der Lohnnebenkosten müssen jetzt weitere Entlastungen und ein konsequenter Bürokratieabbau folgen“, sagt Wirtschaftsbund-Generalsekretärin Tanja Graf.

Nach Jahren der Stagnation ist jede positive Entwicklung willkommen. Gleichzeitig darf die vorsichtige Erholung nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Betriebe weiterhin mit hohen Kosten, überbordender Bürokratie und einem intensiven internationalen Wettbewerbsdruck zu kämpfen haben. Ein konkreter und rasch umsetzbarer Schritt wäre, nicht notwendige Berichtspflichten auszusetzen und dadurch Zeit sowie Ressourcen in den Betrieben freizuspielen. „Unsere Betriebe brauchen mehr Luft zum Atmen – durch weniger Abgaben, weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und international wettbewerbsfähige Energiekosten. Das schafft Spielraum für Investitionen, sichert Arbeitsplätze und stärkt den Wirtschaftsstandort Österreich nachhaltig“, so Graf.

Gerade jetzt muss die Bundesregierung den eingeschlagenen Reformkurs entschlossen fortsetzen. „Jetzt ist nicht die Zeit, sich auszuruhen. Wer will, dass aus dieser Prognose ein echter Aufschwung entsteht, muss den Betrieben konsequent den Rücken stärken. Weniger Bürokratie, niedrigere Kosten und mehr unternehmerische Freiheit sind kein Selbstzweck. Sie sind die Voraussetzung dafür, dass Österreich wieder auf einen nachhaltigen Wachstumskurs zurückkehrt“, betont Graf abschließend.

Wirtschaftsbund Österreich
Nadja Jilly, MA
Telefon: +431505479624
E-Mail: n.jilly@wirtschaftsbund.at
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