FPÖ – Reifenberger zu Ofenauer: „Kein Blankoscheck für schwarzen Murks!“

ÖVP ignoriert Expertenmodell 8+2 und fordert Zustimmung via Medien – FPÖ verlangt ernsthafte Verhandlungen statt ahnungsloser PR-Show der Verlierer-Koalition

Als völlig verfehlt und „fachliche Nullmeldung“ wies heute FPÖ-Wehrsprecher NAbg. Volker Reifenberger die jüngsten medialen Zurufe von ÖVP-Wehrsprecher Ofenauer zur geplanten Wehrdienstreform zurück.

„Was die ÖVP als großen Wurf verkaufen will, ist in Wahrheit ein parteipolitischer Murks. Anstatt das von der Wehrdienstkommission klar präferierte Modell von acht Monaten Grundwehrdienst und zwei Monaten Milizübungen umzusetzen, das wir im Übrigen schon in den Regierungsverhandlungen gefordert haben, aber von der ÖVP selbst abgelehnt wurde, bastelt die Regierung unter Regie der Volkspartei einen dilettantischen Murks zusammen. Das ist nicht die Stärkung des Wehrdienstes, die wir so dringend brauchen, sondern die gefährliche Vermischung des Schlechtesten aus drei Welten“, kritisierte Reifenberger.

Die Volkspartei solle sich in Zurückhaltung üben, anstatt den Freiheitlichen über Presseaussendungen auszurichten, wie sie abzustimmen habe. Bislang habe es vonseiten der Regierungsparteien nicht einmal eine Einladung zu Verhandlungen gegeben. „Zuerst zimmern ahnungslose Regierungsverhandler, die selbst keine Ahnung von der Materie haben, ein völlig unbrauchbares Konzept zusammen und dann erwartet man, dass die FPÖ diesem sicherheitspolitischen Blindflug als braver Abnicker zustimmt. Wir werden der Regierung ganz sicher keinen Blankoscheck ausstellen“, stellte der FPÖ-Wehrsprecher, selbst Milizoffizier, klar.

Die FPÖ stehe seit Jahren konsequent für einen starken Wehrdienst und eine starke Miliz und biete sich an, inhaltlich mitzugestalten, um aus dem vorliegenden Regierungsversagen noch etwas halbwegs Brauchbares für das Bundesheer zu formen. Reifenberger richtete daher abschließend eine klare Forderung an die Regierung: „Die ÖVP hat jetzt die Wahl: Entweder sie beendet ihre medialen Spielchen und lädt uns zu ernsthaften Verhandlungen ein, bei denen wir echte militärische Expertise einbringen und mitgestalten können, oder es wird keine Zustimmung der FPÖ zu diesem Wehrdienstmurks geben!“

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