„Bewusst gesund“: Was unterscheidet das neue Longevity-Konzept von der klassischen Altersmedizin?
Am 22. August um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON
Dr. Christine Reiler präsentiert im ORF-Gesundheitsmagazin „Bewusst gesund“ am Samstag, dem 22. August 2026, um 17.30 Uhr in ORF 2 und auf ORF ON folgende Beiträge:
Stärkung – Training bei Herzinsuffizienz
In Österreich sind in etwa 300.000 Menschen von einer Herzinsuffizienz, auch Herzschwäche genannt, betroffen. Diese zählt weltweit zu den häufigsten Erkrankungen. Dabei ist der Herzmuskel geschwächt und nicht mehr ausreichend in der Lage, Blut durch den Körper zu pumpen. Die Hauptsymptome sind Atemnot, gefolgt von schneller Erschöpfung nach Aktivität, Müdigkeit, Schwindel oder Wassereinlagerungen in den Beinen. Die Herzinsuffizienz tritt meistens als Folge anderer Erkrankungen wie zum Beispiel Diabetes mellitus oder nach einem Herzinfarkt auf. Neben der medikamentösen Behandlung ist die regelmäßige körperliche Bewegung ein wichtiger Therapiebaustein, um die Lebensqualität der Betroffenen zu erhöhen. Gestaltung: Marie-Christine Kremser
Was unterscheidet das neue Longevity-Konzept von der klassischen Altersmedizin?
Hinter dem Begriff „Longevity“ – übersetzt Langlebigkeit – steht das Konzept, möglichst gesund alt zu werden. Der Wunsch nach einem langen und gesunden Leben ist so alt wie die Menschheit selbst. Und nicht alle Methoden, die unter diesem Titel propagiert werden, sind wissenschaftlich fundiert. Im Mittelpunkt steht bei Longevity die Prävention von Krankheiten (anstatt sie im Nachhinein zu behandeln) und die Förderung eines ganzheitlichen Wohlbefindens. Doch welche sind die entscheidenden Hebel zum Erhalt von Gesundheit und Agilität? Inwieweit ist der Alterungsprozess grundsätzlich steuerbar – welche Rolle spielen Umweltfaktoren und Genetik? Und was unterscheidet das neue Longevity-Konzept von der klassischen Altersmedizin? Diese Fragen beantwortet Altersforscher Dr. Thomas E. Dorner vom Haus der Barmherzigkeit in Wien im Studiogespräch.
Süßstoffe – zuckerfrei, aber ungesund?
Ein Kuchen zum Kaffee, ein Keks zwischendurch oder ein Stück Torte als Dessert: Süßes ohne schlechtes Gewissen und ohne Kalorienzählen zu genießen, würden sich viele Menschen wünschen. Künstliche Süßstoffe scheinen das möglich zu machen. Doch dieses Versprechen ist mit Vorsicht zu genießen: Aspartam, Saccharin, Sucralose und Co sind oft hundertfach süßer als natürlicher Zucker und schon sehr kleine Mengen reichen aus, um den süßen Geschmack zu erzeugen. Studien zeigen jedoch, dass künstliche Süßstoffe unser Mikrobiom beeinflussen – und diese Veränderung scheint sich auch negativ auf den Zuckerstoffwechsel auszuwirken. Eine gestörte Glukosetoleranz ist ein Risikofaktor für Übergewicht und Typ-2-Diabetes. Künstliche Süßstoffe stimulieren unsere Geschmacksrezeptoren, aber auch das Verlangen nach Süßem. Daher raten Fachleute, Zucker lieber gegen Obst oder andere natürliche Süßungsmittel auszutauschen und auf künstliche Süßstoffe zu verzichten. Gestaltung: Larissa Putz
„Bewusst gesund“-Tipp zum Thema „geschwollene Beine“
Im Sommer leiden viele Menschen unter geschwollenen Beinen – auch Ödeme genannt. Das ist unangenehm und kann auch schmerzhaft sein. Der Grund dafür sind Flüssigkeitsansammlungen im Gewebe. Ursachen dafür können Hitze oder Bewegungsmangel sein. Es können aber auch ernsthaftere Erkrankungen wie Lymphprobleme, eine Nieren- oder Herzschwäche oder eine Lebererkrankung dahinterstehen. Näheres dazu und welche Behandlungsmöglichkeiten es gegen geschwollene Beine gibt, erklärt Univ.-Prof. Dr. Siegfried Meryn.
Langes Baden – ein Risiko für die Haut?
Es gibt wohl kaum etwas, das mehr entspannt als nach einem langen Tag in warmes Wasser zu gleiten. Egal ob in der Badewanne oder jetzt im Sommer im Schwimmbad, Teich oder See. Dabei sollte man es aber nicht übertreiben, denn wer zu lange im Wasser liegt, sorgt angeblich dafür, dass die Haut austrocknet. Eine weit verbreitete Behauptung, die wie ein Widerspruch klingt. Doch stimmt das überhaupt? Dr. Christine Reiler klärt auf, ob es diesen Zusammenhang tatsächlich gibt und welche Rolle die Wassertemperatur dabei spielt. Gestaltung: Tommy Schmidle
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