IV: Ohne Industrie kein Klimaschutz

IV vermisst sachliche Auseinandersetzung mit ökonomischen Argumenten in der Klimaschutzgesetz-Debatte

Die Industriellenvereinigung (IV) weist Vorwürfe zurück, wonach die heimische Industrie die Klimakrise verharmlose oder ihre Bedeutung kleinrede. Kein Unternehmen in Österreich bestreitet die Notwendigkeit entschlossenen Klimaschutzes, die Industrie hat das Europäische Klimaziel 2050 stets unterstützt und hält daran fest. Auffällig ist jedoch, dass der aktuellen Kritik jede sachliche Auseinandersetzung mit den vorgebrachten ökonomischen Argumenten fehlt – etwa mit der ECO-Austria-Studie, im Auftrag der IV-Oberösterreich, die bei einem nationalen Alleingang mit Gold-Plating einen BIP-Verlust von bis zu 2,6 Prozent ausweist. Statt sich mit dieser Faktenlage inhaltlich zu befassen, wird die Debatte emotionalisiert. Es geht nicht um Zuspitzungen, sondern um die Sache: Wie kann ambitionierter Klimaschutz im europäischen Gleichklang so gestaltet werden, dass er wirkt, ohne den Standort zu schwächen, der die Mittel für die Transformation überhaupt erst erwirtschaftet.

Die österreichische Industrie investiert bereits heute maßgeblich in Dekarbonisierung und verfolgt einen konkreten, überprüfbaren Transformationspfad. Die IV lädt ausdrücklich zu einer sachlichen Diskussion ein: Wer ambitionierte Klimaziele fordert, muss auch erklären, wie deren Kosten und Wettbewerbswirkungen bewältigt werden sollen – pauschale Vorwürfe ersetzen keine Antworten.

Industriellenvereinigung
Marlena Mayer, BA
Telefon: +43 (1) 711 35-2315
E-Mail: marlena.mayer@iv.at
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