FPÖ – Brucker: Traumgagenfabrik will Zwangsgebühr erhöhen

Wenn auf den obersten Etagen am Küniglberg das Geld knapp wird, muss der Bürger tiefer in die Tasche greifen

Der Elfenbeinturm am Küniglberg dürfte derzeit noch höher als sonst sein: „Anscheinend hat er auch keine Fenster, denn von der Lebensrealität der Menschen bekommen die da oben nur wenig mit“, kommentiert der Wiener FPÖ-Mediensprecher LAbg. Lukas Brucker die Aussagen des ORF-Generaldirektors Clemens Pig, wonach eine Erhöhung des ORF-Beitrags ins Haus steht.

„Wenn einem privaten Unternehmen Einnahmen fehlen, muss das Management sparen, effizienter wirtschaften und in dieser Konsequenz auch bei sich selbst ansetzen. Wenn das nicht gelingt, wird irgendwann das Management ausgewechselt. Am Küniglberg ist die Lösung offenbar einfacher. Hier greift man den Menschen noch tiefer in die Tasche. Besonders bequem ist das, wenn die sogenannten Kunden gesetzlich zur Zahlung gezwungen werden und anders als bei Streaminganbietern nicht einmal kündigen können“, so Brucker über die Führungsebene des ORF.

Besonders dreist sei diese Debatte angesichts der üppigen Gehälter in den obersten Etagen. Laut ORF-Transparenzbericht verdienten zuletzt 65 Mitarbeiter inklusive Zulagen mehr als 170.000 Euro brutto im Jahr, vier davon sogar mehr als 300.000 Euro. „Bevor man auch nur einen Cent mehr von den Österreichern verlangt, sollte man in der Traumgagenfabrik ORF bei sich selbst anfangen. Die Geldbörsen der Bürger sind kein Selbstbedienungsladen für die Küniglbergprivilegien“, so Brucker abschließend.

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