FPÖ – Schmiedlechner/Hammerl: „Der Wald darf nicht als CO₂-Schleuder gelten – Totschnigs CO₂-Rechnung geht nicht auf!“
Absurde Klimarechnung des Landwirtschaftsministers macht heimische Wälder auf dem Papier zum Klimaproblem
Die Kritik der FPÖ an ÖVP-Landwirtschaftsminister Totschnigs CO₂-Rechnung erhält inhaltlichen Rückenwind vom Österreichischen Waldverband. In der aktuellen Ausgabe von „Waldverband Aktuell“ wird geschildert, dass nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holznutzung die Atmosphäre seit 1990 um rund 900 Millionen Tonnen fossiles CO₂-Äquivalent entlastet haben. Gleichzeitig ist der Holzvorrat in den heimischen Wäldern um beeindruckende 255 Millionen Vorratsfestmeter gewachsen.
„Ein Wald nimmt CO₂ aus der Luft auf, um zu wachsen. Wenn ihn das Ministerium plötzlich so berechnet, als würde er mehr CO₂ ausstoßen als speichern, dann stimmt gewaltig etwas mit der Rechnung des Ministeriums nicht. Das Ganze ist auch deshalb bemerkenswert, weil Minister Totschnig unlängst auf einer Studienpräsentation zu Wald- und Forstwirtschaft in Österreich noch erklärt hatte, die Wälder in ihrer Funktion als CO2-Speicher stärken zu wollen“, erklärten die beiden FPÖ-Nationalratsabgeordneter Paul Hammerl und Peter Schmiedlechner.
Besonders verantwortungslos sei, dass Totschnig auf dieser Rechnung die Klimaneutralität 2040 aufbauen wolle. „Der Minister kann nicht sagen, was passiert, wenn der Wald gemäß der absurden Berechnung weniger CO₂ speichert, als die Regierung eingeplant hat. Gemäß seiner Beantwortung der parlamentarischen Anfrage kennt er weder die Kosten noch hat er einen Plan B. Trotzdem sollen Bevölkerung und Wirtschaft dafür geradestehen“, kritisierte Hammerl.
Minister Totschnig hätte in seiner Anfragebeantwortung weder erklären können, was beim Ausfall der eingeplanten Senkenleistung passiere, noch einen Plan für die dadurch entstehende Lücke vorlegt. „Jedenfalls hat sich aber die Politik an der biologischen Realität des Waldes zu orientieren und nicht der Wald an ideologischen Klimarechnungen“, so Hammerl und Schmiedlechner weiter.
Die beiden Abgeordneten stellen sich abschließend klar an die Seite der Waldbesitzer: „Unsere Waldbauern kämpfen bereits mit Borkenkäfer, Schadholz, hohen Kosten und gigantischer Bürokratie. Wir werden nicht zulassen, dass Totschnig ihnen auch noch die Rechnung für seine verfehlte Klimapolitik präsentiert. Die Veröffentlichungen des Waldverbands in dieser Sache stützen uns Freiheitliche inhaltlich ganz wesentlich.“
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