FPÖ – Hauser: „EU-Kommission bestätigt Gesundheits- und Umweltschäden durch Windräder“

EU-Kommission gesteht Erforschung von Gesundheits- und Umweltschäden durch Windkraftanlagen ein

„Die EU-Kommission hat meine Anfrage vom 5. Juni 2026 zu Kunststoffemissionen von Windkraftanlagen beantwortet“, berichtete der freiheitliche EU-Abgeordnete Gerald Hauser. „Die EU-Kommission zitiert in ihrer Antwort zwei Studien, die ausschließlich mit Modellierungen arbeiteten. Nach diesen Studien sind die Kunststoffemissionen von Windkraftanlagen wesentlich geringer als jene aus anderen Quellen. Die Kommission versucht also wieder zu verharmlosen und nennt keine konkreten Zahlen“, kommentierte Hauser. „Sie bestreitet aber die Verseuchung der Umwelt durch Mikroplastik aus Windrädern nicht! Und sie widerspricht auch nicht der norwegischen Studie, die ich als Beweis angeführt habe!“

„Ich habe meine Anfrage gut begründet. Eine norwegische Studie beschreibt eindrucksvoll die Gefahren von Mikroplastik aus der Windkraft. Pro Windrad und Jahr werden laut dieser Studie bis zu 62 Kilogramm Mikroplastik in die Umwelt abgegeben. Das ist giftig für die Natur und darf nicht großflächig geschehen!“, ist Hauser überzeugt.

„Die Antwort der EU-Kommission ist wohl ein echter Gamechanger. Denn die Kommission erklärt, dass ‚die Bewertung der Umweltauswirkungen durch die Gewinnung von Offshore-Windenergie in einer kürzlich veröffentlichten Aufforderung zur Einreichung von Vorschlägen im Rahmen von Horizont Europa thematisiert‘ wurde. Im von der EU-Kommission zitierten EU-Projekt HORIZON-HLTH-2026-01-DISEASE-03 geht es unter anderem um gesundheitliche Langzeitfolgen bestimmter Umwelt- und Expositionsfaktoren. Damit gesteht die EU-Kommission erstmals in einem offiziellen Dokument einen direkten Zusammenhang zwischen Windkraftanlagen und Gesundheitsschäden ein!“, berichtete Hauser und weiter: „In zwei weiteren EU-Projekten geht es ebenfalls um die Erforschung der Auswirkungen von Mikro- und Nanoplastik auf die Gesundheit des Menschen (HORIZON-HLTH-2025-03-ENVHLTH-02) und um Umweltschäden durch Offshore-Windanlagen (HORIZON-CL5-2026-02-D3-0). Dabei werden unter anderem die Verdrängung von Arten, die Auswirkungen von Unterwasser- und Luftschall, also auch Infraschall, der Verlust von Lebensräumen, die Auswirkungen des Rückbaus alter Offshore-Windanlagen und die Verseuchung durch Mikroplastik untersucht.“

Hauser sieht sich voll bestätigt: „Diese offizielle Anfragebeantwortung ist für mich der Todesstoß für die Windenergie in der EU. Seit Jahren weiß die EU-Kommission von massiven Umwelt- und Gesundheitsschäden durch Windparks. Sie stellt sogar Geld für weitere Forschung dazu bereit. Doch all das wird der Bevölkerung konsequent verheimlicht und Windenergie weiterhin als ‚sicher‘ und ‚umweltfreundlich‘ verkauft!“

„Von der Einheitspartei aus Volkspartei, Sozialisten, Grünen und Liberalen sowie den Mainstream-Medien hört man dazu nichts – nur dröhnendes Verschweigen. Aber warum erforscht man diese Schäden bei Windkraftanlagen in der EU bisher nur auf dem Meer und nicht auch an Land, wo Luft, Menschen, Böden, Wasser, Landwirtschaft und Wälder direkt betroffen und verseucht werden? Offenbar wollte man das bisher ‚vermeiden‘. Dazu werde ich eine Folgeanfrage an die EU-Kommission einbringen. Denn das Thema nimmt gerade erst richtig Fahrt auf“, kündigte Hauser an.

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