Gewerkschaften zu Pollman-Sanierung: Insolvenzentgeltfonds sichert die Einkommen der 500 Beschäftigten
Binder und Ferrari fordern erneut eine ausreichende Finanzierung des Fonds durch die Arbeitgeber
„Der Insolvenzentgeltfonds sichert die Löhne und Gehälter, wenn es zu Unternehmensinsolvenzen kommt. Er ist der sichere Anker für die Betroffenen, damit es in solchen Fällen nicht unmittelbar zu existenziellen Notlagen kommt. Das ist auch jetzt beim Sanierungsverfahren für die drei Gesellschaften der Pollmann-Gruppe so“, sagen die beiden Gewerkschafter Reinhold Binder (PRO-GE) und Mario Ferrari (GPA).
Die rund 500 betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wurden daher heute in Betriebsversammlungen auch darüber informiert, dass ihre Ansprüche durch den Fonds abgesichert sind. Die Gewerkschaften PRO-GE und GPA sowie die Arbeiterkammer werden den Beschäftigten während des Sanierungsverfahrens zudem weitere rechtliche Beratung und Unterstützung anbieten.
Aber es herrsche Handlungsbedarf, sagen Binder und Ferrari, was die finanzielle Ausstattung des Fonds betreffe. Die aktuelle Unterfinanzierung des Insolvenzentgeltfonds sei dadurch entstanden, dass der IESG-Zuschlag für Arbeitgeber in den vergangenen Jahren massiv abgesenkt wurde. „Angesichts der steigenden Zahl an Unternehmenspleiten ist der Fonds zunehmend unter Druck. Wir fordern daher die sofortige Anhebung Arbeitgeberbeitrags“, sagen Binder und Ferrari.
PRO-GE Öffentlichkeitsarbeit
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Gewerkschaft GPA – Öffentlichkeitsarbeit
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