FPÖ – Hafenecker: „Berichterstattung über Landtagswahl in Sachsen-Anhalt legt ORF-Versagen in allen Bereichen offen!“
Korrespondent Pfeifer lieferte unterirdische und indiskutable Analysen im Staatsfunk
„Die Berichterstattung des ORF zur historischen Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigt einmal mehr deutlich, wie dringend notwendig es ist, beim ORF die Reset-Taste zu drücken. Es war eine Mischung aus Peinlichkeit und Penetranz – vermischt mit unfassbaren und unhaltbaren Behauptungen, die als Analyse getarnt waren“, fasste FPÖ-Generalsekretär und Mediensprecher NAbg. Christian Hafenecker den Wahlabend im ORF zusammen.
Gleich zu Beginn bewies die Grafik-Abteilung des ORF ihr Können, als sie in der Sonder-ZiB im Schaubild der AfD 47 Mandate und CDU, SPD, Linken und Grünen jeweils 20 Mandate zuerkannte. „In einem Landtag wie jenem in Sachsen-Anhalt, der insgesamt 83 Mandate zu vergeben hat, könnte es da schon eng werden. Aber wenigstens ist Tarek Leitner die von seinen Kollegen ins Bild gesetzte Überfüllung des Landtages sofort aufgefallen“, so Hafenecker.
Das „Highlight“ der Berichterstattung stellte aber ORF-Korrespondent Andreas Pfeifer dar. Bereits am Samstag im Ö1-Mittagsjournal meinte Pfeifer, dass „ein Teil der Führungsriege der AfD nationalsozialistisch“ unterwegs sei. Am Wahlabend bezeichnete er dann Sarah Wagenknecht als „irrlichternde Politikerin“ und meinte, dass die Verluste der CDU deshalb zustande kamen, weil einige Menschen mit ihrer Stimme für SPD und Grüne die AfD schwächen wollten. „Zur Klarstellung: SPD und Grüne haben gemeinsam 3,9 Prozent gewonnen – die CDU aber 19,9 Prozent verloren. Diese Mathematik-Künste des Herrn Pfeifer genügen vielleicht fürs Stimmenzählen auf einem SPÖ-Parteitag, mit einer politischen Analyse haben sie jedoch nichts zu tun“, zeigte sich der FPÖ-Mediensprecher überzeugt. Pfeifer bezeichnete den AfD-Wahlgewinner Ulrich Siegmund als „Charmeur“ – um gleich dann anzumerken, dass Herbert Kickl eben keiner sei.
„Andreas Pfeifer beschimpfte AfD-Politiker und auch Sarah Wagenknecht und mischte jede Menge Meinung in seine angeblichen Analysen. Mit diesem Auftritt hat sich Andreas Pfeifer für zukünftige Ausflüge über das ORF-Korrespondenten-Reisebüro eigentlich selbst disqualifiziert“, stellte FPÖ-Generalsekretär NAbg. Christian Hafenecker klar. Dass der eine oder andere Satz Pfeifers aufgrund der zeitweise immer wieder ruckelnden Leitung nach Deutschland nicht vollständig über den Bildschirm flimmerte, sei zwar für die ORF-Technik kein Ruhmesblatt, könne in diesem Fall aber insgesamt aber positiv bewertet werden.
Der Wahlabend im ORF zeige für Hafenecker jedenfalls klar: „Die ORF-Information muss endlich das machen, was sie machen soll: Menschen objektiv und neutral zu informieren. Gestern hat sie das nicht gemacht. Deshalb brauchen wir einen Umbruch im ORF. Wir brauchen saubere Information und ein Ende der Zwangsgebühren!“
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