Fünf illegal Aufhältige abgeschoben, darunter ein mehrfach verurteilter Straftäter

2026 bereits über 8.800 Abschiebungen – mehr Außerlandesbringungen als neue Asylanträge

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Fünf illegal Aufhältige mussten heute in den frühen Morgenstunden Österreich verlassen. Sie wurden auf dem Landweg nach Kroatien überstellt. Bei der Rückführung handelte es sich um eine sogenannte Dublin-Überstellung. Abschiebungen in andere europäische Länder finden statt, wenn dieses Land zuständig ist, weil dort der erste Asylantrag gestellt wurde. Neben Abschiebungen direkt in das Heimatland verfolgt Österreich auch Dublin-Rückführungen konsequent.

Bei der heutigen Abschiebung wurden insgesamt fünf Personen – drei Männer und zwei Frauen – abgeschoben. Darunter befanden sich zwei syrische und jeweils ein türkischer, ein russischer und ein afghanischer Staatsangehöriger. Der 27-jährige Afghane wurde in Österreich mehrfach straffällig und insgesamt viermal strafrechtlich verurteilt. Die Verurteilungen betrafen Gewalt-, Eigentums- und Suchtmitteldelikte.

„Im Schnitt müssen über 40 Menschen pro Tag Österreich verlassen – alleine heuer bereits über 8.800. Dieser konsequente Weg muss fortgesetzt werden“, betonte Innenminister Gerhard Karner.

MEHR ALS 8.800 AUSSERLANDESBRINGUNGEN IM JAHR 2026

Insgesamt mussten im Jahr 2026 bereits über 8.800 illegal aufhältige Personen Österreich verlassen. Rund ein Viertel von ihnen wurde in Österreich straffällig. Noch nie zuvor gab es in Österreich so viele Abschiebungen wie derzeit. Das bedeutet, dass eine sogenannte Minuszuwanderung erreicht werden konnte – es müssen mehr Personen Österreich verlassen, als neue Asylanträge gestellt werden.

Knapp über die Hälfte der Abschiebungen aus Österreich erfolgt zwangsweise. Bei den übrigen handelt es sich um sogenannte verpflichtende eigenständige Ausreisen. Dabei kommen Personen einer zwangsweisen Abschiebung zuvor und verlassen Österreich nach entsprechender Aufforderung selbstständig. Das spart der Republik Österreich viel Geld, denn eigenständige Ausreisen sind im Vergleich zu zwangsweisen Abschiebungen wesentlich kostengünstiger. Der Effekt ist allerdings derselbe: Illegal Aufhältige verlassen Österreich. Abschiebungen aus Österreich werden auch künftig konsequent fortgeführt, denn sie sind ganz wesentlicher Bestandteil einer strengen, aber damit gerechten Asylpolitik.

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