Ackerl (SPÖ): „Kultur ist kein Luxus, sondern gehört zu einem guten Leben“

SPÖ-Landtagsabgeordneter Alexander Ackerl betont die Bedeutung einer starken und vielfältigen Wiener Kulturlandschaft und stellt klar, dass Wien auch in Zeiten der Budgetkonsolidierung Kultur für alle Menschen absichern will.

KULTURPOLITIK BRAUCHT VERANTWORTUNGSVOLLE ENTSCHEIDUNGEN

„Die ÖVP warnt polemisch vor einer Steuer, die überhaupt nicht kommt“, hält Ackerl fest. Politik müsse unterschiedliche Modelle prüfen, abwägen und danach entscheiden, welche Ideen sinnvoll seien und welche verworfen werden. „Genau das ist hier passiert. Die Wiener Stadtregierung prüft Maßnahmen gewissenhaft und verantwortungsvoll“, sagt Ackerl. Gerade in Zeiten der Budgetkonsolidierung müsse die Frage gestellt werden, wie Kunst und Kultur langfristig abgesichert werden können. „Wien hat in den vergangenen Jahren bewiesen, welchen hohen Stellenwert Kultur bei uns in der Stadt hat“, so Ackerl. Das Kulturbudget sei von 224 Millionen Euro im Jahr 2018 auf knapp 340 Millionen Euro gestiegen. „Trotz Konsolidierung liegen die Kulturausgaben auch inflationsbereinigt weiterhin über dem Niveau von 2018“, so der Abgeordnete.

KULTUR FÜR ALLE STATT KULTUR ALS PRIVILEG

Für die Sozialdemokratie ist Ackerl ist Kultur ein wesentlicher Teil eines guten Lebens: „Der Mensch braucht nicht nur ein Dach über dem Kopf, einen Arbeitsplatz oder etwas zu essen. Der Mensch ist auch ein Kulturwesen und braucht Nahrung für Geist und Seele.“ Dabei gehe es nicht nur um große Opern, Theater oder Museen. „Wir brauchen die großen Häuser genauso wie bildende Kunst, kleine Theater, Programmkinos, die freie Szene, Clubs, Nachtkultur und Förderung für junge Künstler*innen“, so der Abgeordnete. Auch notwendige Konsolidierungsschritte würden daher mit besonderer Sorgfalt gesetzt. Ackerl fährt fort:„Kultur darf niemals zum Privileg jener werden, die sie sich leisten können. Kultur ist kein Luxus, den man sich in guten Zeiten leistet und in schwierigen Zeiten wieder einspart. Sie gehört zu einem guten Leben einfach dazu.“

Ackerl abschließend: „Die Wiener Kulturszene kann sich weiterhin auf die Wiener Stadtregierung und besonders auf Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler verlassen.“

(schluss)ilp

SPÖ Rathausklub
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