FPÖ – Hammerl: „ÖVP-Achleitner feiert Gewesslers grünes Umverteilungsmodell – die anderen Stromnetzkunden zahlen dafür mehr!“

„Netzrabatte für Energiegemeinschaften werden auf andere Haushalte und Betriebe abgewälzt“

„ÖVP-Wirtschafts- und Energie-Landesrat Achleitner jubelt über Energiegemeinschaften und verschweigt, wer deren Netzrabatte bezahlt. Haushalte und Betriebe außerhalb dieser Gemeinschaften müssen dafür tiefer in die Tasche greifen. Der oberösterreichische Landesrat feiert sich damit für die grüne Umverteilungspolitik der früheren grünen Klimaministerin Gewessler“, kritisierte heute FPÖ-Energiesprecher NAbg. Paul Hammerl.

In Erneuerbare-Energie-Gemeinschaften können etwa PV-Anlagenbesitzer ihren überschüssigen Strom an andere Mitglieder verkaufen. Die Abnehmer zahlen für diesen Strom rabattierte Netzgebühren. Die dadurch fehlenden Einnahmen werden über die allgemeinen Netzentgelte ausgeglichen. Dass damit andere Stromnetzkunden mehr bezahlen, bestätigt auch die offizielle Koordinationsstelle für Energiegemeinschaften. „Die Anlagenbesitzer bekommen einen zusätzlichen Absatzweg für ihren Strom. Die Konsumenten erhalten dafür bei den Netzgebühren eine Entschädigung. Diese Entschädigung müssen aber wieder alle bezahlen, die nicht Mitglied einer Energiegemeinschaft sind. Bürger, Betriebe und die Industrie finanzieren diese Rabatte mit, wenn sie keiner solchen Gemeinschaft angehören. Genau das verschweigt aber Achleitner in seiner Jubelmeldung“, erklärte Hammerl.

Das Modell wurde 2021 von der grünen Ex-Ministerin geschaffen. „Gerade als Wirtschaftslandesrat müssten Achleitner die hohen Netzkosten Sorgen bereiten. Sie belasten unsere Betriebe und schwächen ihre Wettbewerbsfähigkeit. Seine Aufgabe wäre es, die sich gegen die weiter massiv steigenden Netzkosten einzusetzen. Stattdessen feiert er ein Modell, bei dem Unternehmen und Bürger außerhalb der Energiegemeinschaften die Rabatte der anderen finanzieren. Achleitner feiert diese idiologische Politik und merkt scheinbar nicht, dass er damit allen anderen Netzkunden steigende Kosten verursacht. Einfach Kosten auf andere Kunden zu verlagern, ist keine Leistung, für die sich ein Wirtschaftslandesrat feiern lassen sollte“, betonte Hammerl.

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