Ludwig/Neumayer: „Wien steht für Wissenschaft, Verantwortung und konsequenten Klimaschutz“

SPÖ Wien grenzt sich klar von FPÖ-Veranstaltung mit Heartland-Präsident James Taylor im Wiener Rathaus ab

Anlässlich der angekündigten FPÖ-Veranstaltung „Der Preis des Klimakommunismus“ mit James Taylor, Präsident des Heartland Institute, stellen Landesparteivorsitzender Bürgermeister Dr. Michael Ludwig sowie Landesparteisekretär Jörg Neumayer unmissverständlich klar: Diese Veranstaltung ist keine Veranstaltung der Stadt Wien. Die dort vertretenen Positionen sind nicht die Positionen des Wiener Bürgermeisters. Und sie sind nicht die Positionen der Wiener Sozialdemokratie.

Die Einladung Taylors steht dabei nicht für sich allein. Seit Jahren pflegen führende FPÖ-Vertreter Kontakte zum Heartland Institute, das zu den international bekanntesten Organisationen zählt, die den wissenschaftlichen Konsens zum menschengemachten Klimawandel bestreiten.

„Wir in Wien bekennen uns zu den wissenschaftlichen Erkenntnissen über den menschengemachten Klimawandel und zu einer verantwortungsvollen Klimapolitik. Positionen, die diese Erkenntnisse leugnen oder verharmlosen und Klimaschutz pauschal als ‚Klimakommunismus‘ diffamieren, teile ich ausdrücklich nicht. Dafür stehe ich als Bürgermeister nicht, dafür steht die Stadt Wien nicht und dafür steht auch die Wiener Sozialdemokratie nicht“, betont Ludwig.

Dass die Veranstaltung im Wiener Rathaus stattfindet, ändere daran nichts: „Das Wiener Rathaus ist das Haus der Demokratie. Die im Gemeinderat vertretenen Parteien können Veranstaltungen in seinen Räumlichkeiten abhalten. Daraus darf aber keine Zustimmung der Stadt Wien zu den dort vertretenen Positionen abgeleitet werden“, so Ludwig.

„Gerade nach diesem Sommer ist es absurd, die Klimakrise kleinzureden oder Klimaschutz als ‚Klimakommunismus‘ zu diffamieren. Wir alle erleben, dass Hitze und die Folgen des Klimawandels unseren Alltag zunehmend prägen. Die Antwort darauf kann nicht sein, wissenschaftliche Erkenntnisse infrage zu stellen. Wir müssen gemeinsam handeln“, erklärt Neumayer.

„Wir in Wien gehen unseren Wiener Weg konsequent weiter: auf Grundlage wissenschaftlicher Erkenntnisse, mit Investitionen in den öffentlichen Verkehr, erneuerbare Energie, Begrünung und Klimaanpassung und mit dem klaren Ziel der Klimaneutralität bis 2040. Dieses Ziel haben wir mit dem Wiener Klimagesetz verbindlich verankert und arbeiten mit den Wiener Klima-Allianzen gemeinsam mit der Wirtschaft an konkreten Lösungen. Klimaschutz, soziale Verantwortung und eine starke Wirtschaft sind für uns keine Gegensätze“, stellt Ludwig klar.

„Während die FPÖ internationale Klimawandelleugner ins Rathaus einlädt, arbeiten wir gemeinsam daran, Wien auch für kommende Generationen lebenswert und wirtschaftlich stark zu halten“, so Neumayer abschließend. (Schluss)

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