FFG: Österreich bei EU-Missionen europäisches Vorzeigemodell

Europäische Kommission hebt österreichische Governance und Umsetzung der Mission „Klimaneutrale Stadt“ hervor

Seit fünf Jahren arbeitet Österreich intensiv an der Umsetzung der fünf EU-Missionen in Österreich. Das Ziel der Missionen ist es, raschen Fortschritt in fünf Themenbereichen zu machen: in der Krebsforschung, der Klimawandelanpassung, dem Schaffen klimaneutraler Städte sowie dem Schutz und der Wiederherstellung gesunder Gewässer und Böden. So sollen Forschung und Innovation zu einer guten Zukunft für die österreichische und europäische Bevölkerung beitragen.

Nun zieht die Europäische Kommission mit ihrem Midterm-Assessment zu den EU-Missionen eine erste Bilanz. Österreich wird darin mehrfach als Vorzeigebeispiel genannt. Hervorgehoben werden insbesondere die österreichischen Koordinationsstrukturen sowie die Umsetzung der Mission „Klimaneutrale und intelligente Städte“. Die FFG unterstützt die Abwicklung der Mission „Klimaneutrale Stadt“ im Auftrag des Bundesministeriums für Innovation, Mobilität und Infrastruktur (BMIMI) und begleitet im Auftrag des Bundesministeriums für Frauen, Wissenschaft und Forschung (BMFWF) mit der Mission Management Unit die nationale Umsetzung der EU-Missionen.

Österreich gehört laut Europäischer Kommission zu den wenigen Ländern mit eigenen Strukturen für die Koordination der EU-Missionen. Die Mission Management Unit und die Mission Action Groups unterstützen dabei die Zusammenarbeit über Ressort- und Organisationsgrenzen hinweg.

EGERTH: „ÖSTERREICH ZEIGT, WIE MISSIONEN UMGESETZT WERDEN KÖNNEN“

„Die Europäische Kommission bestätigt mit ihrem Assessment, dass Österreich bei der Umsetzung der EU-Missionen einen koordinierten Weg eingeschlagen hat. Entscheidend ist, europäische Ziele in konkrete Maßnahmen auf nationaler und regionaler Ebene zu übersetzen“, sagt FFG-Geschäftsführerin HENRIETTA EGERTH.

Besonders deutlich zeigt sich das bei der Mission „Klimaneutrale und intelligente Städte“: 47 österreichische Städte sind mittlerweile Teil der Initiative und repräsentieren rund 41 Prozent der österreichischen Bevölkerung. Zwischen 2022 und 2024 wurden über nationale Programme rund 519 Millionen Euro für missionsrelevante Projekte bereitgestellt. Laut EU-Assessment haben die österreichischen Pionierstädte seit 2023 rund 4,8 Millionen Tonnen CO₂ eingespart.

TAUSZ: „FORSCHUNG UND UMSETZUNG ZUSAMMENBRINGEN“

„Die EU-Missionen verbinden Forschung und Innovation mit konkreten gesellschaftlichen Zielen. Österreich zeigt, welchen Beitrag koordinierte Strukturen und die Zusammenarbeit von Bund, Regionen, Städten, Forschung und Wirtschaft leisten können“, sagt FFG-Geschäftsführerin KARIN TAUSZ.

Auch bei den anderen Missionen verweist die Europäische Kommission auf österreichische Aktivitäten. Dazu zählen unter anderem in der Mission „Restore our Ocean and Waters“ die Projekte DANUBE4all und DANUBElifelines sowie die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Wasser- und Flussgebietsbehörden in Österreich, Ungarn und Rumänien.

Das Midterm-Assessment bewertet die Fortschritte der fünf EU-Missionen seit ihrem Start 2021 und zeigt zugleich weiteren Handlungsbedarf bei Koordination, Finanzierung und der Skalierung erfolgreicher Lösungen auf.

Zum Dokument: https://era.gv.at/public/documents/5545/SWD.pdf

FFG – Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft
Mag. Matthis Prabitz
Pressesprecher
Telefon: +43 5 7755-6017
E-Mail: matthis.prabitz@ffg.at
Website: https://www.ffg.at

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