Hoffnungszeichen aus Herat: Neuer Glasbetrieb in Afghanistan bringt neue Kollektion exklusiv auf die Gustav

_Ein Jahr nach dem Neustart der Glasmacher entsteht in Afghanistan ein neuer Betrieb. Die Ergebnisse gibt es exklusiv auf der Gustav zu sehen: passende Trinkgläser und erstmals Weihnachtskugeln._

Vor einem Jahr stand die über 2700 Jahre alte Glasbläsertradition von Herat vor dem Aus. Heute brennt dort ein neuer Ofen. Neben dem Familienbetrieb, der die Kunst seit rund 260 Jahren weitergibt, ist ein zusätzlicher Betrieb mit drei neuen Arbeitsplätzen entstanden. „Ein neues Gebäude ist in Afghanistan eine Seltenheit“, sagt Stefan Grabher, Gründer und CEO von Mary Rose. „Das hat auch eine Vorbildwirkung. Für die Menschen vor Ort ist es ein Symbol der Hoffnung.“

Möglich wurde das, weil Kund:innen von Mary Rose und Tyrler die mundgeblasenen Karaffen und Vasen gekauft haben. Erstmals seit rund zehn Jahren konnte damit in Herat wieder in Ausbau und Zukunft investiert werden. „Das ist unser gemeinsamer Erfolg“, sagt Stefan Grabher, „Jede und jeder, der eines dieser Stücke gekauft hat, hat dazu beigetragen. Diesen Erfolg möchten wir mit allen teilen.“

RÜCKBLICK

Nach dem Erdbeben in der Region Ende 2023 drohte das Handwerk auszusterben, denn nur noch eine einzige Familie beherrschte es. Grabher finanzierte den Neustart vor und holte die Glaskunst gemeinsam mit dem deutschen Journalisten Wolfgang Bauer, der die Glasmacher seit über zwanzig Jahren begleitet, nach Vorarlberg. Was als Karaffen und Vasen begann, ist nun gewachsen.

NEVER SEEN BEFORE: DIE NEUE KOLLEKTION

Beim Verkaufsstart auf der Gustav 2026 präsentiert Mary Rose Produkte, die es nirgendwo sonst zu sehen gibt:

TRINKGLÄSER, passend zu den Karaffen und in denselben traditionellen Farben Azurblau, schillerndes Grün und Bernstein

WEIHNACHTSKUGELN in Handarbeit, ganz neu im Sortiment

Jedes Stück wird von Hand geblasen und ist ein Unikat. Feine Lufteinschlüsse im Glas fangen das Licht ein und lassen es glitzern. Die Farben leuchten warm auf dem gedeckten Tisch, im Kerzenschein oder zwischen den Zweigen des Christbaums. Alte Handwerkskunst trifft hier auf zeitgemäßes Wohnen. Die schlichten Formen fügen sich in moderne Interieurs ein, während jedes Stück von einer Tradition erzählt, die weiter zurückreicht als fast jedes andere Handwerk.

Die Karaffen und Gläser sind dafür gemacht, an einer gemeinsamen Tafel Gespräche anzuregen. Die Weihnachtskugeln machen aus dem Schmücken des Baums ein Ritual mit Geschichte. Alle Farben und Produkte wurden stichprobenartig vom SGS Institut Fresenius geprüft und erfüllen die hohen Qualitätsanforderungen von Mary Rose.

EIN LÄCHELN ÜBER KULTURGRENZEN HINWEG

„Das ist irgendwie lustig, in Afghanistan Weihnachtskugeln herstellen zu lassen“, sagt Stefan Grabher. „Aber vielleicht stärkt es auch das Verständnis füreinander und ein multikulturelles Miteinander.“

Bei aller berechtigten Kritik an der politischen Lage und den Menschenrechten in Afghanistan zeigt das Projekt, was wirtschaftliche Perspektive vor Ort bewirken kann. Menschen bauen sich in ihrer Heimat eine Lebensgrundlage auf und führen ihre Tradition fort.

DIE KOLLEKTION AUF EINEN BLICK

Handgeblasene Karaffen, Trinkgläser, Vasen und Weihnachtskugeln aus Herat – jedes Stück ein Unikat. Exklusiver Verkaufsstart auf der Gustav (16. – 18. Oktober 2026, Halle 11, Stand 107). Danach erhältlich bei Mary Rose in Dornbirn, bei Tyrler in Innsbruck und im Onlineshop WWW.MARYROSE.AT .

ÜBER MARY ROSE

Das Unternehmen Mary Rose GmbH wurde 1990 gegründet. Der Spezialist für hochwertige Heimtextilien mit Fokus auf ökologische und soziale Verantwortung vertreibt in seinen Flagshipstores in Dornbirn (Mary Rose) und Innsbruck (Tyrler Innsbruck) seine Marken Mary Rose, Marys und Tyrler. Über das Schwesterunternehmen Paptex GmbH als Großhändler ist das Unternehmen mit diesen Marken in zahlreichen Geschäften, Möbelhäusern und Kaufhäusern in vielen Teilen Europas präsent. Als Private-Label-Hersteller setzen zahlreiche namhafte Unternehmen und Marken auf die Design- und Textilkompetenz des Vorarlberger Unternehmens. Sämtliche Kollektionen und Designs werden im Atelier in Dornbirn entwickelt. Die Produktion findet bei langjährigen Partnerbetrieben in Österreich und der ganzen Welt statt. Bei der Erzeugung der Eigenmarken setzt das Unternehmen auf hohe ökologische und soziale Standards, die durch unabhängige Zertifizierungen, Mitgliedchaften und Audits regelmäßig überprüft werden: Rohstoffe (Großteil der Eigenmarken GOTS zertifiziert), Engagement für faire Arbeitsbedingungen (Leader-Status bei der Fair Wear Foundation), kreislauffähige Produktentwicklung (ausgewählte Linien Cradle to Cradle Certified® Gold).

Mary Rose GmbH
Stefan Grabher
Telefon: +436763559775
E-Mail: pr@paptex.at
Website: https://maryrose.com

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