Finanziert Erste Group Dukovany-Atomkraftwerk an Österreichs Grenze? Demo verlangt Antwort
Um Klarheit über eine Beteiligung am AKW-Ausbau in Dukovany zu fordern, demonstrierten österreichische Anti-Atom-Organisationen heute vor der Erste Bank – Sparkasse in Wien.
Petr Závodský, Geschäftsführer der Dukovany-Errichtergesellschaft Elektrárna Dukovany II, sagte in einem Interview, dass die Ceská sporitelna Teil des Bankenkonsortiums sei, welches die AKW-Baupläne zwischenfinanziert. Die Česká spořitelna gehört wie die österreichische Erste Bank – Sparkasse zur Erste Group.
„Die Menschen in Österreich haben sich mehrheitlich gegen Atomkraft entschieden. Daher muss die Erste Group klar sagen, ob sie Dukovany finanziert oder nicht. Sollte sie dieses schmutzige Geschäft tatsächlich betreiben, muss sie sich umgehend daraus zurückziehen“, fordert Herbert Stoiber, Geschäftsführer von atomstopp_atomkraftfrei leben!
Bei der Kundgebung unter dem Motto „Kein österreichisches Bankengeld für AKW Dukovany! “ waren Vertreter_innen der Wiener Plattform Atomkraftfrei, der Plattform gegen Atomgefahren Salzburg (PLAGE), des Waldviertler EnergieStammtischs und von atomstopp_atomkraftfrei leben! anwesend.
Zahlreiche Passant_innen informierten sich und äußerten ihr Unverständnis, wenn sich eine österreichische Bank an Atomstrom-Geschäften beteiligt.
Pressefotos zum Download (© atomstopp_atomkraftfrei leben!)
atomstopp_atomkraftfrei leben!
Herbert Stoiber
Telefon: +43 681/10 42 92 51
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender
Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.