EAG-Novelle: Fronius begrüßt neue Speicherförderung mit Europa-Fokus

Österreich war bereits mit der Verankerung von europäischer Wertschöpfung durch den Made-in-Europe Bonus ein Vorreiter in Europa und setzt jetzt mit der Weiterentwicklung der PV-Förderung in Richtung Speichersystem den nächsten innovativen Schritt.

_„Wir begrüßen die Ankündigung, Speichersysteme bei neuen PV-Anlagen künftig nur noch mit Made-in-Europe-Wechselrichtern zu fördern. Um dem Thema Energiesicherheit und Resilienz Rechnung zu tragen, ist bei der gesetzlichen Verankerung des Made-in-Europe Prinzips darauf zu achten, dass eine hohe Wertschöpfungstiefe erreicht wird. Fronius ist seit Langem gerüstet, die Nachfrage in Europa mit ausreichend Produktionskapazitäten zu bedienen_“, zeigt sich Fronius CEO Elisabeth Engelbrechtsmüller-Strauß erfreut über die Ankündigungen.

EUROPÄISCHE RESILIENZ UND ENERGIESICHERHEIT

Die angekündigte Reform des PV-Förderwesens ist ein wesentlicher Schritt in Richtung Resilienz und Energiesicherheit in der kritischen Infrastruktur. Durch den Fokus auf mehr netz- und systemdienliche Speicherförderung wird die Dezentralisierung der Energieversorgung gestärkt.

_„Wichtig ist bei der neuen Speicherförderung, darauf zu achten, dass zunächst Speicher in einer Größe bis ca. 20 kWh gefördert werden, um möglichst vielen Bürgern eine netz- und systemdienliche PV-Anlage zu ermöglichen“,_ macht Engelbrechtsmüller-Strauß auf die notwendige Fokussierung und Konkretisierung bei der Ausgestaltung des neuen Gesetzes aufmerksam. _„Eine weitere Voraussetzung für den Erfolg der Maßnahme sind ausreichende finanzielle Mittel. Das aktuelle Fördervolumen ist aus unserer Sicht zu niedrig und sollte deutlich erhöht werden“, _stellt Engelbrechtsmüller-Strauß fest.

Eine zentrale Frage für die Energiewende ist die Geschwindigkeit beim Ausbau erneuerbarer Energieträger wie Photovoltaik und die dafür erforderlichen Produktionskapazitäten.

_„Wir haben in den vergangenen Jahren, ebenso wie viele europäische Mitbewerber, stark in die Erweiterung der Produktionskapazitäten investiert und können daher die Nachfrage in Europa voll bedienen. Fronius könnte seine Fertigungskapazitäten etwa innerhalb von sechs bis zwölf Monaten von 10 auf 17 GW ausbauen_“, unterstreicht Engelbrechtsmüller-Strauß die Bereitschaft bei entsprechend robusten gesetzlichen Schritten auch auf europäischer Ebene die Fertigungskapazitäten deutlich auszuweiten.

_„Ich appelliere an alle politischen Parteien in dieser Frage rasch einen Konsens für ein neues PV-Fördersystem herzustellen, um endlich Planungs- und Investitionssicherheit sowohl für Private als auch für Unternehmen zu schaffen_“, erklärt Engelbrechtsmüller-Strauß abschließend.

Fronius International GmbH
Telefon: +43 664 88 29 37 02
E-Mail: hauer.stefan@fronius.com

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