FPÖ – Nepp: Ludwig muss Fernwärmepreise endlich senken statt Rabatte vorzugaukeln

Wiener zahlen trotz Rabatt sechs Prozent mehr

„30 Prozent Rabatt großspurig ankündigen, während die Heizkosten tatsächlich um sechs Prozent steigen – das ist eine Verhöhnung der 480.000 betroffenen Wiener Haushalte“, kritisiert Wiens FPÖ-Landesparteiobmann Stadtrat Dominik Nepp die neuerliche Verteuerung der Fernwärme. Besonders empörend ist für Nepp die völlig undurchsichtige Preisgestaltung der Wien Energie. „Niemand kann nachvollziehen, wie diese Preise zustande kommen, woher die angeblichen 70 Millionen Euro für die Rabatte stammen und wie viel die Wien Energie mit der Fernwärme tatsächlich verdient. Selbst die Bundeswettbewerbsbehörde kritisiert die mangelnde Transparenz. Die Wiener sind ihrem Anbieter auf Gedeih und Verderb ausgeliefert und sollen diese Preispolitik auch noch widerspruchslos hinnehmen.“

Nepp fordert Bürgermeister Michael Ludwig auf, endlich an der entscheidenden Stellschraube zu drehen: „Ludwig ist als oberster Preisregulator gefordert, den amtlichen Preisbescheid anzupassen, statt die Wiener mit immer neuen Rabattversprechen abzuspeisen. Wels zeigt vor, wie es geht. Eine entsprechende Anpassung des Preisbescheids könnte die Fernwärme in Wien um bis zu 40 Prozent billiger machen. Heizen ist ein Grundbedürfnis und muss für jeden leistbar sein. Echte soziale Politik bedeutet dauerhaft faire und nachvollziehbare Tarife statt undurchsichtiger Rabatte. Die Kunden der Wien Energie sind keine Bittsteller. Ludwig muss endlich handeln und für echte Preissenkungen sorgen“, so Nepp abschließend.

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