FPÖ – Kolm zum Zukunftsdepot: „Der Börsen-Gag ist Bevormundung“
„Regierung misstraut den Menschen – Steuern runter statt staatlich gelenkter Vorsorge“
„Es ist auch ein Börsen-Gag, dass die schwarz-rot-pinke Regierung den Familien die Freiheit des Kapitalmarkts verspricht und ihnen dann vorschreibt, wie viel, worin und bis wann sie anlegen dürfen“, so FPÖ-Wirtschaftssprecherin NAbg. Dr. Barbara Kolm zur Einigung beim sogenannten „Zukunftsdepot“. Wer bis zum dritten Geburtstag des Kindes kein Depot eröffne, dessen Startbonus lege der Staat im Zweifel gleich bei sich selbst an. Dahinter stehe ein tiefes Misstrauen gegenüber den Menschen. „Die Regierung traut den Bürgern nicht einmal zu, selbst für ihre Kinder vorzusorgen. Zuerst nimmt der Staat ihnen mit hohen Steuern das Geld weg, und vom Rest dürfen sie dann einen Teil anlegen – steuerbegünstigt, aber nach den Regeln von Stocker, Marterbauer und Meinl-Reisinger.“ Bezeichnend sei auch die Finanzierung: Der Startbonus komme aus dem Familienlastenausgleichsfonds, den die Betriebe über die Lohnnebenkosten speisen. „Das ist keine Vorsorgepolitik, das ist plumpe Umverteilung mit neuem Etikett.“
„Eltern wissen selbst am besten, was ihre Kinder einmal brauchen. Was es dafür braucht, ist eine steuerliche Gleichbehandlung aller Vorsorgeformen – und davor eine echte steuerliche Entlastung“, betont Kolm. Viele Familien kämpften unter der Last von Steuern, Abgaben und Geldentwertung damit, über den Monat zu kommen, und für sie bleibe am Ende schlicht nichts übrig, das sie anlegen könnten. „Wer nichts übrig hat, kann auch nicht vorsorgen. Die Lösung ist: Steuern runter und die Leute in Ruhe lassen!“
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