LR Rosenkranz: Klare Verhältnisse für unseren Arbeitsmarkt

Starke Forderungen aus Niederösterreich um Arbeitsmarkt zu stabilisieren, Gelder zu sichern und Justiz zu entlasten.

Anlässlich der heutigen Landesarbeitsreferentenkonferenz im Wiener Rathaus brachte Arbeitsmarkt-Landesrat Mag. Susanne Rosenkranz mehrere Anträge im Interesse Niederösterreichs ein. „Unsere Aufgabe ist es, für einen langfristig stabilen Arbeitsmarkt zu sorgen. Gerade angesichts der aktuellen Herausforderungen braucht es klare Forderungen und konkrete Maßnahmen im Interesse unserer Arbeitnehmer und Betriebe“, sagte Rosenkranz.

Durch die geplante Neustrukturierung der EU-Fördermittel und die Zusammenlegung bisher getrennter Fördertöpfe besteht das Risiko, dass künftig keine ausreichenden Mittel mehr für den Arbeitsmarkt zweckgebunden sind und Niederösterreich dadurch wichtige Fördergelder verliert. „Diese Entwicklung sehen wir sehr kritisch. Deshalb haben wir beantragt, dass auch künftig ein fixer Anteil dieser Mittel für den Arbeitsmarkt reserviert wird“, erklärte Rosenkranz.

Auch die Rahmenbedingungen für unsere Justizbediensteten standen im Mittelpunkt. Justizministerin Sporrer rechtfertigt den Reformstau mit fehlendem Budget, bei der Konferenz wurde ein Antrag eingebracht, nicht an den Sicherheitsmechanismen unseres Rechtsstaats zu sparen. „Fakt ist: Unsere Justizanstalten sind überlastet und leiden unter Personalmangel. Deshalb haben wir gefordert, bestehende Planstellen zu besetzen und bei Bedarf zu schaffen, um Beschäftigung, Ausbildung und Resozialisierung sicherzustellen“, sagte Rosenkranz.

Über die eingebrachten Anträge hinaus verwies Rosenkranz auf weitere Herausforderungen am Arbeitsmarkt. „Zuwanderung allein löst weder den Fachkräftemangel noch unsere Passungsprobleme. Ohne ausreichende Deutschkenntnisse und Integrationsbereitschaft entstehen zusätzliche Schwierigkeiten. Deshalb müssen wir verstärkt auf die Qualifizierung unserer Arbeitskräfte setzen, etwa durch gezielte Ausbildungen im Pflegebereich. Gleichzeitig zeigen überfüllte Justizanstalten, dass die Folgen einer verfehlten Zuwanderungspolitik nicht beim Arbeitsmarkt enden“, betonte Rosenkranz abschließend.

Peter Groiss
Referent
Büro LR Mag. Susanne Rosenkranz
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3109 St. Pölten
Telefon: +43 676 81213789
E-Mail: peterleopold.groiss@noel.gv.at
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