WB-Egger: Jedes verlorene Unternehmen ist ein Stück Wohlstandsverlust für uns alle – Entlastungsmaßnahmen für heimische Betriebe jetzt!

„Die wirtschaftliche Situation für heimische Unternehmen wird immer dramatischer. Die seit Monaten massiv steigenden Energiepreise bringen heimische Betriebe an den Rande ihrer Existenz. Existenzielle Sorgen um Betrieb und Mitarbeiter prägen mittlerweile den Alltag. Mit jedem Tag, den wir verstreichen lassen, mit jedem Tag, an dem wir keine politische Gegenmaßnahme ergreifen, riskieren wir, dass zahlreiche Betriebe ihre Produktionen abdrehen müssen. Es sind in Folge auch zigtausende Arbeitsplätze in ganz Österreich in Gefahr“ sagt WB-Generalsekretär und Abg. z. NR. Kurt Egger.

Heimische Unternehmen sind massiv von den astronomischen Energie-Kostensprüngen der vergangenen Monate betroffen. Insbesondere Klein- und Mittelbetriebe haben massiv mit der Kostenexplosion zu kämpfen. Ohne politische Gegenmaßnahmen die Unternehmerinnen und Unternehmer gezielt entlasten, werden heimische Produkte auf dem Weltmarkt bald nicht mehr konkurrenzfähig sein und zahlreiche Betriebe ihre Produktion drosseln, oder sogar ganz abdrehen. Das hätte zur Folge, dass auch zigtausende Arbeitsplätze österreichweit verloren gehen würden.

„Die Bundesregierung hat mit Umsetzung der Strompreiskompensation bereits eine wichtige Maßnahme gesetzt, um den allgemeinen Kostenanstieg im Energiesektor zu dämpfen und Haushalte in Österreich zu entlasten. Gleichzeitig kämpfen Unternehmerinnen und Unternehmer jeden Tag ums Überleben. Die Bundesregierung muss hier schleunigst in die Gänge kommen und endlich gezielte Gegenmaßnahmen ergreifen. Bei allem Einsatz den Unternehmerinnen und Unternehmer Tag für Tag für unser aller Wohlstand leisten, haben sie es definitiv nicht verdient im Regen stehen gelassen zu werden. Jetzt brauchst es rasche und unbürokratische Unterstützungsleistungen für unsere heimischen Betriebe. Solange keine europaweite Einigung erzielt werden kann, muss Österreich nationale Entlastungsmaßnahmen setzen – das reicht von einer praxistauglichen Realisierung der Strom- und Gaspreiskompensation, über eine unbürokratische Ausgestaltung der Förderrichtlinie zum bereits beschlossenen Unternehmens-Energiekostenzuschuss-Gesetz, bis hin zu den notwendigen Details zu der ab 1. Oktober angepeilten CO2-Bepreisung. Wenn wir das Worst-Case-Szenario verhindern wollen, muss die Bundesregierung jetzt rasch und zielgerichtet handeln, um die Liquidität der Unternehmen und damit zigtausende Arbeitsplätze zu sichern. Eines muss uns allen klar sein: Geht es um die Existenz unserer heimischen Betriebe, so geht es um den Wohlstand von uns allen“, so Egger abschließend.

Österreichischer Wirtschaftsbund
Valentin Petritsch, MSc
Pressesprecher & Leitung Kommunikation
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