FP-Bors: Niederösterreich muss Kündigung der Hebammen zurücknehmen

Das Wohl der Kinder und Mütter muss im Vordergrund stehen

St. Pölten (OTS) – „Die Niederösterreichische Landesgesundheitsagentur (LGA) hat ihre Wahlhebammen mittels Brief quasi gefeuert und sie mit Ende März zu einfachen Begleitpersonen herabgestuft“, empört sich der freiheitliche Landesparteisekretär Andreas Bors. „Das bedeutet eine massive Verschlechterung für die werdenden Mütter und ihre Babys und muss sofort zurückgenommen werden“, forderte Bors.

Anlass für diese Kündigung sei ein völlig weltfremder Bericht des Rechnungshofes, der hier Einsparungspotential orte. „Das Einzige was damit eingespart wird ist die Qualität der Betreuung“, zeigte Bors auf. „Wenn Wahlhebammen keine Geburten mehr betreuen dürfen, dann kommen künftig nicht drei, sondern fünf werdende Mütter auf eine Hebamme“, erklärte Bors. „Das kann nur einem ahnungslosen Bürokraten einfallen, der das letzte Mal einen Kreißsaal bei seiner eigenen Geburt von innen gesehen hat“, so Bors.

Abgesehen davon sei dieser Schritt der LGA doppelt unverständlich, da es bereits jetzt einen Mangel an Hebammen gebe. Die Herabstufung der Wahlhebammen zu Begleitpersonen ohne medizinische Verantwortung sei daher sofort zurückzunehmen, forderte Bors klare rechtliche Grundlagen um den betroffenen Geburtshelferinnen auch künftig eine legale Arbeitsgrundlage zu ermöglichen.

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