SPÖ-Holzleitner zu Eltern-Kind-Pass: Schwangerschaftsabbruch-Statistik durch die Hintertür?
SPÖ-Frauen kritisieren Umgang mit sensiblen Gesundheitsdaten von Frauen
Skeptisch zeigt sich SPÖ-Frauenvorsitzende Eva-Maria Holzleitner hinsichtlich des heute im Nationalrat beschlossenen Eltern-Kind-Passes. „Die Umsetzung ist mangelhaft. Die Gesundheitsdaten von Frauen sind zu sensibel, als dass nun rund 400 Familienberatungsstellen als Gesundheitsdienstanbieter gelten und Zugriff auf den Eltern-Kind-Pass erhalten, vor allem wenn auch tendenziöse Vereine wie ‚aktion leben‘ darunter sind“, so Holzleitner. Die SPÖ Frauen lehnen das absolut ab! Der Schutz von hochsensiblen Gesundheitsdaten werde ausgehöhlt. „Es ist zu befürchten, dass damit auch eine Schwangerschaftsabbruch-Statistik durch die Hintertür kommt“, so Holzleitner. Hier werde mit heftigem Widerstand der SPÖ-Frauen zu rechnen sein. ****
Ungewiss sei auch, ob eine verpflichtende Elternberatung als Voraussetzung für den Kinderbetreuungsgeldbezug in voller Höhe kommt. „Die Verknüpfung einer verpflichtenden Elternberatung mit dem Bezug des Kinderbetreuungsgeldes wäre für uns SPÖ-Frauen völlig inakzeptabel“, so die SPÖ-Frauenvorsitzende. Die SPÖ-Abgeordneten haben aufgrund der vielen offenen Fragen dem Eltern-Kind-Pass im Nationalrat nicht zugestimmt. (Schluss) rm/lp
SPÖ-Bundesorganisation, Pressedienst, Löwelstraße 18, 1010 Wien
Tel.: 01/53427-275
https://www.spoe.at/impressum/
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS. www.ots.at
© Copyright APA-OTS Originaltext-Service GmbH und der jeweilige Aussender
Kommentare sind geschlossen, aber trackbacks und Pingbacks sind offen.