Präsidentin des Europäischen Parlaments Roberta Metsola zu Arbeitsbesuch in Wien: Verschärfung der Sanktionen gegen den Iran gefordert

Gespräche mit Bundeskanzler Stocker, Nationalratspräsident Rosenkranz, Bundesratspräsident Stotter und mit Studierenden der Wirtschaftsuniversität Wien

ANLÄSSLICH IHRES HEUTIGEN BESUCHS IN WIEN AM 16. JÄNNER 2026 TRAF DIE PRÄSIDENTIN DES EUROPÄISCHEN PARLAMENTS, ROBERTA METSOLA, ZU BILATERALEN GESPRÄCHEN MIT DEM ÖSTERREICHISCHEN BUNDESKANZLER CHRISTIAN STOCKER SOWIE MIT NATIONALRATSPRÄSIDENT WALTER ROSENKRANZ UND BUNDESRATSPRÄSIDENT MARKUS STOTTER ZUSAMMEN. DER BESUCH BEGANN MIT EINER DISKUSSION MIT STUDIERENDEN AN DER WIRTSCHAFTSUNIVERSITÄT WIEN.

Beim Treffen mit Bundeskanzler Christian Stocker standen die geopolitischen Herausforderungen für die Europäische Union im Mittelpunkt. Thematisiert wurden unter anderem die territoriale Integrität Grönlands und die anhaltenden Proteste gegen das Regime im Iran. Metsola forderte ein entschlossenes Vorgehen der Europäischen Union und betonte: „Die Europäische Union muss ihre Maßnahmen gegenüber dem Iran verstärken. Wir brauchen strengere Sanktionen, darunter auch die endgültige Einstufung der Islamischen Revolutionsgarde als terroristische Organisation. Es ist höchste Zeit für Freiheit im Iran.“

STIMMRECHTSÜBERTRAGUNG FÜR EUROPAABGEORDNETE VOR UND NACH DER GEBURT

Ein weiterer Gesprächspunkt war die Möglichkeit der Stimmrechtsübertragung für Europaabgeordnete vor und nach der Geburt eines Kindes. Das Europäische Parlament hat sich bereits im November 2025 dafür ausgesprochen, dass Abgeordnete ihr Stimmrecht in diesem Zeitraum an eine andere Abgeordnete oder einen anderen Abgeordneten übertragen können. In einem nächsten Schritt ist nun die Zustimmung des Rates erforderlich. „Ich freue mich über die Unterstützung Österreichs, diese langjährige Forderung im Rat endlich Realität werden zu lassen“, so Metsola.

AUSTAUSCH MIT NATIONALRATS- UND BUNDESRATSPRÄSIDENTEN

In den bilateralen Gesprächen mit Nationalratspräsident Rosenkranz und Bundesratspräsident Stotter betonte Metsola den unermüdlichen Einsatz des Europäisches Parlaments zur Stärkung der europäischen Demokratie. Dabei unterstrich die Präsidentin die Bedeutung von Österreich als wichtigen Partner in der europäischen Gemeinschaft: „In einer zunehmend instabilen Welt suchen die Europäer Stabilität und Sicherheit in der Europäischen Union – und gemeinsam mit Partnern wie Österreich setzt sich das Europäische Parlament dafür ein, dass dies auch gelingt.“

DIALOG MIT STUDIERENDEN AN DER WIRTSCHAFTSUNIVERSITÄT WIEN

Bereits in der Früh kam es an der Wirtschaftsuniversität Wien zu einem Austausch mit 400 Studierenden des Studiengangs International Business im Rahmen der Vorlesung „Global Business“. Dabei sprach Metsola über die Rolle der EU, ihren Einfluss auf die Wirtschaft in den Mitgliedstaaten und die Stärke des europäischen Zusammenhalts in geopolitisch turbulenten Zeiten.

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Verbindungsbüro des Europäischen Parlaments in Österreich
Mag. Andrea Rukschcio-Wilhelm
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