IV zu Spritpreisen: Preisdeckel sind der falsche Weg
Staatliche Preisdeckel sind sensibles Instrument – bei weiterer Zuspitzung eher temporäre Senkung von Steuern und Abgaben prüfen
Angesichts der aktuellen Diskussion über staatliche Eingriffe bei den Spritpreisen mahnt die Industriellenvereinigung (IV) zu Besonnenheit. Preiseingriffe sind ein sehr sensibles Instrument der Wirtschaftspolitik und sollten keinesfalls überstürzt eingesetzt werden. Zum jetzigen Zeitpunkt ist eine entsprechende Debatte verfrüht. Preise erfüllen eine wichtige Lenkungsfunktion in einer Marktwirtschaft. Staatliche Preisdeckel bergen das Risiko von Marktverzerrungen und sollten daher nur mit größter Vorsicht diskutiert werden. Gerade in einer Phase geopolitischer Unsicherheit ist eine sorgfältige Analyse der Entwicklung notwendig. Sollte sich die Lage bei den Energie- und Treibstoffpreisen jedoch weiter deutlich zuspitzen, wären aus Sicht der Industrie andere Maßnahmen zielführender. In einem solchen Fall könnten temporäre Senkungen von Steuern und Abgaben auf Treibstoffe eine rasche und transparente Entlastung für Unternehmen und Bevölkerung bringen.
Industriellenvereinigung
Marlena Mayer, BA
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